In Ostfriesland Ein Ende der Corona-Pandemie ist auch in Ostfriesland noch schwer abzusehen. Die Landkreise Leer, Aurich und Wittmund sowie die kreisfreie Stadt Emden informieren über die neuesten Entwicklungen über das neuartige Coronavirus.

Stadt Emden

Stand 16. Januar: Am Samstag sind in Emden sechs weitere Corona-Infektionen von Emder Bürgern und Bürgerinnen bestätigt worden. Die Zahl der Infizierten steigt laut Mitteilung der Stadt Emden somit auf 472 Personen, von denen 420 (+1) genesen sind. 47 Infektionen sind aktiv. Fünf Menschen sind gestorben. Die Zahl der in Quarantäne befindlichen Menschen steigt auf 115 (+15), die der offenen Tests auf 25 (+10). Der Sieben-Tage-Inzidenzwert wird nach Vorausberechnungen der Stadt auf einen Wert von 40,1 steigen.

Insgesamt wurden bisher 1170 Personen in den Alten- und Pflegeheimen, im Emder Klinikum und den ambulanten Pflegediensten durch das mobile Impfteam geimpft.

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Wie die Stadt mitteilt, bleibt die Stadtverwaltung zunächst bis zum 31. Januar weitestgehend für Besucherverkehr geschlossen. Die telefonische Erreichbarkeit der Fachdienste ist sichergestellt. Termine sind nur in dringenden Fällen und ausschließlich nach vorheriger Terminabsprache möglich. Bürger*innen erreichen die Stadtverwaltung über die Telefonzentrale unter 04921 / 87 0 oder per E-Mail über stadt@emden.de. Das Bürgerbüro ist unter 04921 / 87 1800 erreichbar.

Seit Montag, 11. Januar, gilt in der Klinik Emden, genau wie in den Kliniken Aurich und Norden, Besuchsverbot. Das teilte Anevita auf der Homepage mit. Wenn medizinische oder palliativmedizinische Gründe eine Ausnahme notwendig machen, nehmen die Kliniken Kontakt zu den Angehörigen auf.

Der Kreißsaal in Emden steht weiterhin für Schwangere zur Verfügung.

Bei Aufnahme im Kreißsaal in Aurich und Emden ist eine Begleitperson erlaubt, um bei der Feststellung des Geburtsstands anwesend zu sein. Bei Unterbringung in einem Familienzimmer ist die Durchführung eines Antigentests bei der Begleitperson erforderlich.

Patienten der Auricher Kinderstation dürfen nach wie vor nur von einem Elternteil gleichzeitig besucht werden. Der Weg für Besucher der Kinderklinik führt über den Haupteingang. Diejenigen, die Hilfe in einem Notfall benötigen, dürfen über den Eingang Kinderklinik kommen und dort klingeln. Auch in der Ambulanz gilt, dass das Kind ausschließlich von einem Elternteil begleitet werden darf.

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Eine Übersicht zu allen bisherigen Artikeln zum Thema gibt es im Coronavirus-Spezial.

Landkreis Aurich

Stand 17. Januar: Aktuell sind im Landkreis Aurich 117 Menschen infiziert. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt laut Landesgesundheitsamt bei 43,8. Insgesamt gab es bislang 1800 Corona-Infektionen. Von den bisher Infizierten gelten 1660 als genesen. 23 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. In Quarantäne befinden sich derzeit 408 Menschen. Bisher wurden 1786 Menschen geimpft.

40 Menschen sind in der Stadt Aurich aktuell infiziert, in der Samtgemeinde Brookmerland zwei, fünf in der Gemeinde Großefehn, einer in der Gemeinde Großheide, sechs in der Samtgemeinde Hage, zehn in der Gemeinde Hinte, neun in der Gemeinde Ihlow, fünf in der Krummhörn, fünf in der Stadt Norden, drei auf Norderney, 14 in der Gemeinde Südbrookmerland sowie 20 in der Stadt Wiesmoor.

In den Kliniken Aurich und Norden gilt seit Montag, 11. Januar, Besuchsverbot, siehe Stadt Emden.

Eine Chronologie der Ereignisse im Nordwesten: Vom ersten Fall bis zur ersten Entspannung

Landkreis Wittmund

Stand 17. Januar: Im Landkreis Wittmund sind derzeit 138 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt derzeit laut Landesgesundheitsamt bei 152,8. Insgesamt gibt es 640 bestätigte Fälle. Davon gelten 489 Menschen als genesen. 13 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. In Quarantäne befinden sich 326 Menschen.

So verteilen sich die aktuellen Fälle: In der Samtgemeinde Holtriem sind 20 Personen infiziert, in der Samtgemeinde Esens 31, in der Gemeinde Friedeburg acht und in der Stadt Wittmund 79.

Wie der Landkreis Wittmund mitteilt, ist die Kreisverwaltung trotz der aktuellen Infektionslage weiterhin erreichbar. Es wird allerdings darum gebeten, Anliegen weiterhin vorrangig per Telefon (04462/8601) oder E-Mail (landkreis@lk.wittmund.de) zu erledigen. Termine in den Verwaltungsgebäuden sind generell nur nach vorheriger Terminabsprache möglich. Hierfür kann für die Bereiche Kfz-Zulassung, Führerscheinstelle und der Ausländerbehörde die Online-Terminvergabe auf der Homepage des Landkreises unter www.landkreis-wittmund.de genutzt werden.

Landkreis Leer

Stand 15. Januar: Aktuell sind im Landkreis Leer 210 Menschen infiziert. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt laut dem Landesgesundheitsamt bei 83,2. Seit dem Ausbruch der Pandemie wurden 1434 Corona-Fälle bekannt. 1206 Menschen sind genesen sowie 18 verstorben. Wie die Kreisverwaltung am Freitag mitteilte, ist ein Mann aus dem Kreisgebiet im Alter von 59 Jahren an den Folgen der Infektion gestorben. Er hatte Vorerkrankungen. In Quarantäne befinden sich derzeit 700 Personen.

Auf Borkum sind acht Menschen infiziert, in der Stadt Leer 30, in der Stadt Weener 22, in der Gemeinde Bunde zwölf, in der Gemeinde Jemgum zwei, in der Gemeinde Moormerland elf, in der Gemeinde Ostrhauderfehn 13, in der Gemeinde Rhauderfehn 49, in der Gemeinde Uplengen elf, in der Gemeinde Westoverledingen 49, in der Samtgemeinde Hesel einer und in der Samtgemeinde Jümme zwei.

In den Kliniken sollen Krankenbesuche möglich bleiben. In einer gemeinsamen Presseerklärung teilen das Klinikum Leer mit den angeschlossenen Krankenhäusern Rheiderland und Borkum, das Borromäus Hospital Leer und der Landkreis mit: „Soziale Kontakte zwischen Patienten und ihren Angehörigen sind wichtig und sollten deshalb aufrechterhalten werden, solange es in dieser Pandemie als vertretbar erscheint.“ Dennoch sollen Besuche auf das Notwendige beschränkt werden. Besuche sind zwischen 13 und 19 Uhr möglich. Erlaubt ist jeweils ein Besucher für maximal eine Stunde. Steigt der Inzidenzwert auf mehr als 75 soll nur eine feste Person zu Besuch kommen dürfen.

Der Landkreis teilt außerdem mit, dass die Zulassungsstelle geschlossen wird. KFZ-Zulassungsvorgänge können somit vorübergehend nur über die Außenstelle in Nortmoor, Gewerbestraße 10 a, abgegeben werden. Die Außenstelle ist von montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet. Der Drive-In-Schalter ist direkt beim Straßenverkehrsamt in Leer.

Sobald die Anträge bearbeitet sind, werden die Kundinnen und Kunden per SMS benachrichtigt und können die Zulassungsunterlagen in Nortmoor abholen. Sondervorgänge wie Kurzzeitkennzeichen, Ausfuhrkennzeichen oder Händlerkennzeichen können dort nicht angenommen werden.

Ergänzend dazu: Der Liveblog mit den nationalen und internationalen Entwicklungen.

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