In Ostfriesland Ein Ende der Corona-Pandemie ist auch in Ostfriesland noch schwer abzusehen. Die Landkreise Leer, Aurich und Wittmund sowie die kreisfreie Stadt Emden informieren über die neuesten Entwicklungen über das neuartige Coronavirus.

Stadt Emden

Stand 31. März: In der Stadt Emden sind derzeit 101 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Laut Landesgesundheitsamt liegt die Sieben-Tages-Inzidenz bei 116,2. Insgesamt gibt es 726 bestätigte Fälle. Davon gelten 618 Menschen als genesen. Sieben Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. In Quarantäne befinden sich 603 Menschen. Im Emder Klinikum werden derzeit sechs Corona-Patienten behandelt. Die Zahl der offenen Corona-Tests beträgt 61.

In Emden werden zum Tagesabschluss voraussichtlich insgesamt 6386 Menschen eine Erstimpfung und 2457 Menschen eine Zweitimpfung erhalten.

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Seit Montag, 11. Januar, gilt in der Klinik Emden, genau wie in den Kliniken Aurich und Norden, Besuchsverbot. Das teilte Anevita auf der Homepage mit. Wenn medizinische oder palliativmedizinische Gründe eine Ausnahme notwendig machen, nehmen die Kliniken Kontakt zu den Angehörigen auf.

Der Kreißsaal in Emden steht weiterhin für Schwangere zur Verfügung. Bei Aufnahme im Kreißsaal in Aurich und Emden ist eine Begleitperson erlaubt. Bei Unterbringung in einem Familienzimmer ist die Durchführung eines Antigentests bei der Begleitperson erforderlich.

Patienten der Auricher Kinderstation dürfen nach wie vor nur von einem Elternteil gleichzeitig besucht werden. Der Weg für Besucher der Kinderklinik führt über den Haupteingang. Diejenigen, die Hilfe in einem Notfall benötigen, dürfen über den Eingang Kinderklinik kommen und dort klingeln. Auch in der Ambulanz gilt, dass das Kind ausschließlich von einem Elternteil begleitet werden darf.

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Eine Übersicht zu allen bisherigen Artikeln zum Thema gibt es im Coronavirus-Spezial.

Landkreis Aurich

Stand 31. März: Aktuell sind im Landkreis Aurich 228 Menschen infiziert. Laut Landesgesundheitsamt liegt die Sieben-Tages-Inzidenz bei 77. Insgesamt gab es bislang 2558 Corona-Infektionen. Von den bisher Infizierten gelten 2284 als genesen. 46 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. Wie der Landkreis am Mittwoch mitteilte, ist ein 74-jähriger Mann aus dem Kreisgebiet im Krankenhaus in Emden verstorben. In Quarantäne befinden sich derzeit 987 Menschen. In Aurich werden derzeit acht Corona-Patienten behandelt, zwei davon auf der Intensivstation. In Norden werden derzeit sechs Corona-Patienten behandelt, keiner davon auf der Intensivstation.

Im Landkreis Aurich fanden bislang 19.209 Erst- und 8463 Zweitimpfungen gegen das Coronavirus statt.

Im Kreisgebiet waren bisher insgesamt 322 Personen mit der Virusvariante B.1.1.7 infiziert, davon sind 158 Fälle aktiv.

So verteilen sich die aktuellen Fälle: 77 Menschen sind in der Stadt Aurich aktuell infiziert, sieben in der Samtgemeinde Brookmerland, einer in der Gemeinde Dornum, 29 in der Gemeinde Großefehn, neun in der Gemeinde Großheide, vier in der Samtgemeinde Hage, 21 in der Gemeinde Hinte, acht in der Gemeinde Ihlow, einer auf Juist, 17 in der Krummhörn, zehn in der Stadt Norden, sechs auf Norderney, 23 in der Gemeinde Südbrookmerland sowie 15 in der Stadt Wiesmoor.

In den Kliniken Aurich und Norden gilt seit Montag, 11. Januar, Besuchsverbot, siehe Stadt Emden.

Landkreis Wittmund

Stand 31. März: Im Landkreis Wittmund sind derzeit 66 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Laut Landesgesundheitsamt liegt die Sieben-Tages-Inzidenz bei 84,3. Insgesamt gibt es 945 bestätigte Fälle. Davon gelten 848 Menschen als genesen. 31 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

Im Landkreis Wittmund fanden bislang 6242 Erst- und 3215 Zweitimpfungen gegen das Coronavirus statt.

So verteilen sich die aktuellen Fälle: In der Samtgemeinde Holtriem sind elf Personen infiziert, in der Samtgemeinde Esens zehn, in der Gemeinde Friedeburg 16 und in der Stadt Wittmund 29.

Landkreis Leer

Stand 31. März: Aktuell sind im Landkreis Leer 471 Menschen infiziert. Laut Landesgesundheitsamt liegt die Sieben-Tages-Inzidenz bei 169,2. Seit dem Ausbruch der Pandemie wurden 3145 Corona-Fälle bekannt. 2627 Menschen sind genesen sowie 47 verstorben. In Quarantäne befinden sich 1462 Menschen. In stationärer Behandlung befinden sich 20 Personen.

So verteilen sich die aktuellen Fälle: Auf Borkum ist ein Mensch infiziert, in der Stadt Leer 103, in der Stadt Weener 62, in der Gemeinde Bunde neun, in der Gemeinde Moormerland 49, in der Gemeinde Ostrhauderfehn 19, in der Gemeinde Rhauderfehn 52, in der Gemeinde Uplengen 24, in der Gemeinde Westoverledingen 123, in der Samtgemeinde Hesel 23 und in der Samtgemeinde Jümme sechs.

Der Landkreis Leer hat aufgrund der gegenwärtigen kritischen Lage beschlossen, die Quarantänemaßnahmen in Fällen, bei denen die Mutation B1.1.7 nachgewiesen ist, anzupassen. Es werden dann drei Wochen Quarantäne angeordnet statt wie sonst zwei Wochen.

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Im Borromäus-Hospital gilt seit dem 24. Februar ein Besuchsverbot. Im Klinikum Leer gilt ein Besuchsverbot seit dem 25. Februar. Es gibt Ausnahmen, zum Beispiel für Begleitelter oder für Angehörige für Patientinnen und Patienten auf Intensiv- oder Palliativstationen.

Ergänzend dazu: Der Liveblog mit den nationalen und internationalen Entwicklungen.

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