Osnabrück /Vechta Die Staatsanwaltschaft Osnabrück hat Anklage gegen den ehemaligen stellvertretenden Leiter einer Kläranlage des Landkreises Vechta und einen Elektroingenieur wegen Verdachts der Bestechung bzw. der Bestechlichkeit erhoben.

Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Osnabrück (Zentralstelle für Korruptionsstrafsachen) sollen die beiden Angeklagten zwischen Mai 2010 und August 2014 in Vechta und Wildeshausen in insgesamt 30 Fällen in strafrechtlich relevanter Weise finanzielle Leistungen ausgetauscht haben. Der für das Klärwerk Verantwortliche soll seine rechtliche Möglichkeit, Reparaturaufträge, insbesondere die Neuanschaffung von Pumpen, zu erteilen missbraucht und zahlreiche Leistungen in Auftrag gegeben haben, die laut Staatsanwaltschaft Osnabrück überhaupt nicht erbracht wurden. Er zeichnete lediglich entsprechende Liefer- und Arbeitsnachweise ab. Im Gegenzug soll er von dem Elektroingenieur insgesamt 32 700 Euro in bar erhalten haben. Der Ingenieur soll durch die fingierten Bestellungen einen Vorteil in Höhe von 96 649,65 Euro erzielt haben. Beide Beträge sollen nach dem Willen der Staatsanwaltschaft als Taterlangtes eingezogen werden.

Das Landgericht Oldenburg hat für den 20. November den ersten Hauptverhandlungstermin anberaumt.

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