Betrifft: „Gift in Hundeködern“

Es gibt eine ganze Reihe von zwischenmenschlichen Problemfällen, die bei einvernehmlicher Lösung keine mehr wären.

Das können Verkehrsrowdys sein, erotische Abenteuer mit Nachbarschaftsbeschallung oder eben Hundehalter, die diese Bezeichnung eher nicht verdienen. Gleich ist immer, dass Unbeteiligte negativ betroffen sind. Allerdings liegt so etwas für die Ordnungsbehörden unterhalb der Wahrnehmungsschwelle (...).

Will jemand diese Situation nicht hinnehmen, bleibt ihm nur, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Dann werfen sich „die aufgeregten Mütter der Wehdestraße“ vor die Autos, klingen Anlieger Sturm ausgerechnet in Momenten höchsten Glückes und entwickeln sogar „Normalos“ kaum vorstellbare Hass-Fantasien angesichts allgegenwärtiger und widerwärtiger Hundefäkalien (...).

Dass in dieser Situation echte Hundehasser auf den Plan treten und Tiere quälen wollen, ist doppelt blöd: erstens ist dies nicht akzeptabel und zweitens wird der Blick auf die eigentliche Ursache verdeckt, denn es sind immer noch viel zu viele Hundehalter, die ihre Tiere rücksichtslos frei herumlaufen lassen und sich einen Dreck um den Hundedreck kümmern.

Jens Glaser Oldenburg

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