OFENERDIEK Wenn die Jugendfeuerwehr zum Zelten ausrückt, dann macht sie es richtig: Am Swarte-Moor-See haben derzeit rund 400 Nachwuchskräfte aus dem Landkreis Oldenburg sowie aus Eversten und Ofenerdiek für eine Woche ihr Lager aufgeschlagen (Teilnehmer: siehe Infokasten). Zäune, Beschilderungen und jede Menge riesige Zelte machen das Gebiet derzeit fast zu einer Kleinstadt.

Es ist schon einiges an Aufwand betrieben worden für das 7. Kreis-Jugendfeuerwehrzeltlager. Jede Gruppe hat sein kleines Gebiet penibel abgesteckt. Große Schilder und teilweise sogar Torbögen zeigen genau, auf wessen Grund man sich gerade befindet.

Und hier ist nicht nur Platz für eine ruhige Nacht. Eine Gruppe hat ein Volleyball-Netz aufgestellt. Eine andere hat für Schattenplätze unter einem Pavillon gesorgt. Und wenn der Feuerwehrschlauch, der sich quer durch das Dorf zieht, unter Druck steht, ist nicht etwa ein Brand ausgebrochen: Dann ist in einem der vielen aufblasbaren Pools einfach zu wenig Wasser drin.

„Das ist ganz normal bei unseren Zeltlagern“, erklärt Diane Febert, 2. stellvertretende Kreis-Jugendfeuerwehrwartin. Über die Jahre werde das Zubehör für diese Fahrten immer weiter aufgestockt. Ein bisschen Komfort muss halt sein.

Doch vom Ausruhen sind die Teilnehmer den Tag über weit entfernt. Von morgens bis abends bestimmen verschiedene Wettbewerbe das Programm. Dazu gehören Fußball, Einsatzübungen, Bootsrennen durch einen Parcours oder das Zusammenkuppeln von großen Schlauchstücken. Am Ende des Lagers gibt es Sieger in den einzelnen Kategorien sowie einen großen Pokal für die Gesamtwertung, in die zum Beispiel auch die Sauberkeit des Lagers mit einfließt.

Mit von der Partie sind auch die 50 Gäste aus dem polnischen Kreis Nowomiejski, der mit dem Landkreis Oldenburg eine Partnerschaft pflegt. Auch sie schlagen sich gut, denn „die Feuerwehrtechnik ist sehr ähnlich“, sagt Grazyna Wasiok, eine der Betreuerinnen. Die Gruppe sei sehr herzlich aufgenommen worden, erzählt sie. Ihr Mann Robert Wasiok, spricht bereits davon, im kommenden Jahr eine Delegation aus dem Landkreis Oldenburg in seine Heimat einzuladen.

Auch die Nachwuchsfeuerwehrleute sind begeistert von den polnischen Gästen. Sogar mit der Verständigung klappe es problemlos, wie der zwölfjährige Marc von der Jugendfeuerwehr Eversten berichtet. „Ein bisschen Deutsch, ein bisschen Englisch – und zur Not mit Zeichensprache.“

Die internationale Note macht dieses Zeltlager zu etwas Besonderem. „Ich bin schon zum vierten Mal dabei“, erzählt die 15-jährige Annika. „Und auch dieses Mal macht es wieder sehr viel Spaß.“

Gäste sind an diesem Mittwoch ab 9 Uhr zum „Tag des offenen Zeltlagers“ willkommen. Zugang zum Lager bekommt man über das Gelände der Realschule Ofenerdiek, Lagerstraße. Auf dem Programm stehen u.a. Fußball und der Kuppelwettbewerb. Wettbewerbe sowie Einsatzübungen und eine Abschlussdisko sind für die restlichen Tage geplant. Am Sonnabend, 9. Juli, ist nach dem Aufräumen ein Schlussfeuer vorgesehen.

15 Wehren aus Landkreis und Stadt Oldenburg beteiligen sich. Mit dabei ist auch eine Delegation aus Polen mit 29 Jungen, elf Mädchen und zehn Betreuern. Dazu kommen das Lagerteam mit 29 Personen und das Logistik-Team mit 9 Personen. Die weiteren Teilnehmer:

Stadt Oldenburg; Jugendfeuerwehr Eversten (12 Teilnehmer); Jugendfeuerwehr Ofenerdiek (35);

Gemeinde Ganderkesee: Jugendfeuerwehr Bookholzberg (28); Jugendfeuerwehr Falkenburg (12); Jugendfeuerwehr Ganderkesee (17); Jugendfeuerwehr Schierbrok-Schönemoor (11);

Samtgemeinde Harpstedt: Jugendfeuerwehr Beckeln mit 46 Teilnehmern (hierbei handelt es sich auch um das Jugendblasorchester Beckeln); Jugendfeuerwehr Colnrade (17 Teilnehmer); Jugendfeuerwehr Harpstedt (19); Jugendfeuerwehr Kirch- und Klosterseelte (21); Jugendfeuerwehr Prinzhöfte-Horstedt & Klein Henstedt (23);

Gemeinde Hatten: Jugendfeuerwehr Kirchhatten (12); Jugendfeuerwehr Sandhatten (11);

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Gemeinde Dötlingen: Jugendfeuerwehr Neerstedt (20);

Stadt Wildeshausen: Jugendfeuerwehr Wildeshausen (22).

Patrick Buck stv. Redaktionsleiter / Redaktion Oldenburg
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