OLDENBURG Der Bund der Vertriebenen will sich mit dem endgültigen Aus für das Vertriebenendenkmal nicht abfinden. „Nach einer Denkpause werden wir eine neue Initiative starten“, sagte die BdV-Vorsitzende Gisela Borchers. Dem jahrelang umstrittenen Denkmal war in der jüngsten Kulturausschusssitzung aus finanziellen und ästhetischen Gründen einstimmig eine endgültige Absage erteilt worden (NWZ berichtete). Daraufhin hat Oberbürgermeister Gerd Schwandner mit einer politischen Mehrheit darauf verzichtet, das Thema im Rat noch einmal zu diskutieren, auch wenn die Grünen das wollten.

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Im Kulturausschuss war zuvor ein letzter Rettungsversuch von Kulturdezernent Martin Schumacher gescheitert. Er hatte ausgeführt, dass der überarbeitete Denkmalentwurf der Huder Künstlerin Insa Winkler nun dem Auftrag des Rates entspreche. Dennoch war eine weitere Maßgabe nicht erfüllt: die private Finanzierung. Stattdessen hatte die Verwaltung 109 000 Euro für die Verwirklichung des Denkmals eingeplant, was den endgültigen Widerstand der Politik auf den Plan gerufen hatte. Damit erhält die Stadt nun kein Denkmal gegen Flucht und Vertreibung.

Ob nach einer Denkpause ein zweiter Anlauf überhaupt noch Chancen hat, bleibt abzuwarten. Schließlich hatte es nach der kontrovers und teilweise emotional geführten jahrelangen Diskussion bereits Ausschreibung und Künstlerwettbewerb sowie Jurysitzungen und Expertenkritik gegeben.

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