Osternburg Der Verschenkmarkt auf dem Maco Gelände in Osternburg hat sich etabliert. Viele Menschen geben dort aussortierte Haushaltsgegenstände ab, die von anderen abgeholt werden können, ohne dafür etwas zu bezahlen. Der Verschenkmarkt hat sich weit über die Grenzen Oldenburgs hinaus einen Namen gemacht.

Doch der Verschenkmarkt ist in Gefahr. Damit er weiterhin zu den gewohnten Zeiten an vier Tagen in der Woche zu jeweils zwei Stunden geöffnet werden kann, werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht, schreibt Uwe Lauterbach von der Agendagruppe 21, die den Markt ins Leben gerufen hat.

1998 wurde die Gruppe „Abfallvermeidung und Ressourcenschutz bei Konsumgütern“ bei der Auftaktveranstaltung der Agenda 21 der Stadt in der Cäcilienschule gegründet. Initiatoren waren Professor Niko Paech (seinerzeit Agenda-Beauftragter) und Käthe Nebel, die sich schon länger mit dem Thema Abfallvermeidung befasst hatte.

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Zunächst erfolgte die Sammlung von nicht mehr benötigten Gebrauchsgütern bei Käthe Nebel zuhause und auch deren Abgabe an Interessierte. Außerdem besuchte sie Flohmärkte, um diese Artikel kostenfrei anzubieten.

Ab 2002 ergab sich die Möglichkeit der Nutzung von Räumlichkeiten im alten Hallenbad am Berliner Platz (heute ECE), in die der daraufhin gegründete Verschenkmarkt einzog. Ab 2004 öffnete der Verschenkmarkt auf dem Maco Gelände in Halle 5, die die Firma Maco-City kostengünstig zur Verfügung stellte und wo der Markt sich auch heute noch befindet.

Zurzeit arbeiten ca. 25 bis 30 Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen, verteilt auf vier Öffnungstage zwischen vier und fünf Stunden im Verschenkmarkt, obwohl dieser jeweils nur für zwei Stunden für die Kunden geöffnet ist. Die übrige Zeit wird für die umfangreiche Vor- und Nacharbeit, wie Sortieren, Reinigen und Aufräumen, genutzt. Pro Arbeitseinheit werden acht Personen benötigt, die nicht immer zur Verfügung stehen. Die Tätigkeit wird ehrenamtlich und unentgeltlich geleistet und bedarf auch einer hohen Zuverlässigkeit. Leider sind durch Fluktuation personelle Engpässe entstanden.

Interessenten können sich unter Tel. 9 36 53 18 melden. Geöffnet ist montags und sonnabends von 12 bis 14 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 16 bis 18 Uhr.

Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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