Tungeln /Kreyenbrück Einen Fall von Vandalismus hat der Fischereiverein Wardenburg zu beklagen. Nur zwei Tage nach Inbetriebnahme wurde ein Kontrollfangkorb aus der Verankerung gerissen und beschädigt. Der Fangkorb war Teil eines großen Monitorings, das der Landesfischereiverband Weser- Ems und andere verantwortliche Behörden, Verbände und Vereine vor kurzem an der 2015 errichteten Fischaufstiegsanlage im Ablasskanal zwischen Tungeln und dem Stadtteil Kreyenbrück begonnen hatten.

Ziel dieses Monitorings ist es, die Fischarten in Quantität und Qualität zu ermitteln, die das Angebot der Fischaufstiegsanlage nutzen. Um die verschiedensten Fischarten zählen zu können, muss man sie fangen, und das geschieht mittels eines Kontrollfangkorbes, der in eine der künstlichen Verengungen des Ablasskanals eingepasst wurde und auf diese Weise jeden Fisch erfasst, der sich in der Aufstiegsanlage befindet.

Diese große Aktion, die auf zweimal 50 Tage im Frühjahr und im Herbst angelegt ist und dann eine tägliche Kontrolle des Fangkorbes erfordert, wird vom Fischereiverein Wardenburg in der Form begleitet, dass der Verein den Korb gebaut hat und die Gewässerwarte die tägliche Überprüfung des Fangkorbes übernehmen.

Auch ein Hinweisschild des Landesfischereiverbandes Weser-Ems, das diese Maßnahme zum Arten- und Umweltschutz erklärt, wurde von den unbekannten Tätern zerstört. „Der Fischereiverein Wardenburg hat Anzeige erstattet, befürchtet aber, dass diese Menschen nicht klüger werden und der Korb, der repariert wieder an der gleichen Stelle im Ablasskanal platziert wird, erneut Ziel sinnloser Gewalt wird“, heißt es aus dem Vorstand.

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Der Verein bitte daher Spaziergänger, derartige Beobachtungen an den Fischereiverein Wardenburg zu melden. Der Verein ist über die E-Mail-Adresse info@fischereiverein-wardenburg.de zu erreichen und hat unter der Rufnummer 04407/65 85 eigens ein Telefon für diesen Zweck eingerichtet. Dort ist permanent ein Anrufbeantworter geschaltet.

Der Fischereiverein hofft, unter Mithilfe der Bevölkerung das Arten- und Umweltschutzprojekt am Ablasskanal ohne weitere Vorfälle erfolgreich weiterführen zu können, denn es dient der Revitalisierung und Renaturierung heimischer Gewässer.

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