EVERSTEN Der Ausbau des Wieselwegs und des Ahlkenwegs stand im Mittelpunkt der Rollenden Redaktion, die am Donnerstag beim Combi-Markt an der Hundsmühler Straße Station machte.

Olaf Schulze schlägt vor, eine befestigte Straßenfläche zu schaffen, von der das Niederschlagswasser seitlich in eine mit z.B. Rasengittersteinen oder ähnlichem befestigten Seitenbereich läuft, der als Mulde ausgebildet ist. Falls die Versickerung nicht ausreichen sollte, fließe das Wasser entsprechend dem natürlichen Oberflächengefälle dem Ahlkenweg-Wasserzug zu.

Im Bereich der dem Hogenkamp zugewandten Sackgasse könnte (zumindest teilweise) das Schulgelände mit einbezogen werden. Es könne im Bereich des brachliegenden alten Schulgartens neu gestaltet werden. Hier besteht die Möglichkeit, einen „Oberflächenentwässerungs-Lehrpfad“ unter Einbeziehung der Mulde entlang der Straße anzulegen, meint Schulze – mit Teich, Mulden und temporärem Fließgewässer, auch unter Einbeziehung des von den Dachflächen der Schulgebäude abfließenden Wassers.

Everstens Bürgervereinsvorsitzender Hans-Günther Zemke möchte den Ausbau des Ahlkenweges auf die Tagesordnung des Ausschusses für Stadtplanung und Bauen bringen.

Klaus Delias befürchtet, dass durch die Sanierung des Ahlkenwegs der dörfliche Charakter des Viertels verloren geht. Zudem werde auf einer gut ausgebauten Straße viel zu schnell gefahren. Die Fahrbahn müsse allerdings saniert werden, räumt er ein. Das geringe Verkehrsaufkommen rechtfertige aber keinen teuren Ausbau. Die Bordsteine seien Hindernisse für die vielen älteren Menschen.

Auch Antje Birx-Hustede möchte die Gräben entlang des Ahlkenwegs erhalten. Das Entwässerungssystem sei ausreichend, der Einbau eines Rohres Geldverschwendung. Der historische Weg sollte seinen ländlichen Charakter erhalten. Den schlechten Zustand des Wieselwegs und des Schlagbaumwegs bemängelt Reinhard Fröhling.

Renate Woitalla beklagt die aus ihrer Sicht vernachlässigten Wälder wie den Wildenloh und das Eversten Holz. Auch sei der Radweg zwischen Lerigauweg und Irma-Markt entlang der Edewechter Landstraße in einem schlimmen Zustand.

Über den starken Verkehr auf der Hundsmühler Straße beklagt sich Klaus Schroller. Ansonsten lebe er gern in Eversten, die Supermärkte sorgten für gute Einkaufsmöglichkeiten. Auch Marga Bruns stört der Verkehr auf der Hundsmühler Straße. Die Gully-Deckel polterten, und es bildeten sich Risse in den Wänden. Ein anderes Thema sei der Hundekot, der die Beete entlang der Straße verunreinige.

Hermann Lang möchte, dass die schlechte Fahrbahn des Schlagbaumwegs saniert wird, die von den schweren Lastzügen zerstört worden sei.

Helga Marks hat an ihrem Haus Verschmutzungen festgestellt, die von Läusen ausgegangen wären, die im vergangenen Sommer auf den mächtigen Eichen entlang der Straße gelebt hätten. Das Reinigen der Fassade würde viel Geld kosten

Uwe Haaker aus der Gneisenaustraße hat Autofahrer beobachtet, die mit 60, 70 Stundenkilometern durch die 30er-Zone rasten. Er fordert schärfere Kontrollen.

In die gleiche Kerbe schlägt Günther Lehmkuhl aus der Schillerstraße, durch die die Schulbusse mit viel zu hoher Geschwindigkeit fahren würden.

An der Hundsmühler Straße und am Dachsweg ist die Straßenbeleuchtung nicht ausreichend, meint Gerda Plepsch.

Manfred Lankenau beschwert sich über rücksichtslose Radler, zerstörte Zäune und den herumliegenden Dreck.

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Heide Kramer ist traurig darüber, dass es die Rosenbeete am Ehrenmal an der Hauptstraße nicht mehr gibt, die an die gefallenen Soldaten erinnerten.

Dieter Belke lobt die Stadtverwaltung, die die Straßen- und Verkehrsschilder gereinigt habe.

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