Donnerschwee Zum Donnerschweer Bürgerabend hatte der Bürgerverein den Leiter des Amtes für Verkehr und Straßenbau, Prof. Bernd Müller, eingeladen und ihn um die Beantwortung einiger Fragen gebeten, die sich in den vergangenen Monaten in dem Stadtteil ergeben hatten.

Zum Thema Schulwegsicherung an der Grundschule Donnerschwee erklärte Müller, dass der Seitenstreifen am Otterweg im schulnahen Bereich befestigt werden solle, ohne dass dies gleich als Ausbau der Straße anzusehen wäre. An der Wehdestraße soll eine Bedarfsampel in Höhe der Einmündung des Otterweges eingerichtet werden. Den Bereich Otterweg, Pfänderweg und Feldkamp als „Anliegerbereich“ auszuweisen, lehnt die Stadt weiterhin ab.

Da die Wehdestraße zurzeit halbseitig gesperrt ist, hatten viele Autofahrer den Pfänderweg und den Otterweg als Umleitungsstrecke genutzt, obwohl das Befahren der Wehdestraße in Richtung Donnerschweer Straße untersagt ist. Dagegen hatten Eltern der Schulkinder aus der Grundschule protestiert (die NWZ  berichtete). Auch in den Vorjahren seien die Straßen sehr stark befahren worden und es sei immer wieder zu brenzligen Situationen gekommen.

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An der Maastrichter Straße wird weiter darauf geachtet, dass dort nicht verbotenerweise auf dem Grünstreifen geparkt wird, kündigte Müller weiter an. Für den laufenden Sportbetrieb des VfB Oldenburg wird die Benutzung der Parkplätze an den Berufsbildenden Schulen 3 erlaubt. Demnächst sollen auch Schilder darauf hinweisen, und ein Fußweg dorthin wird auf Hinweis des Bürgervereines geplant.

Die Baumaßnahme Wehdestraße schreitet laut Müller weiterhin planmäßig voran, auch wenn mancher Beobachter eher den Eindruck von gemächlichem Arbeitstempo habe. Auf Nachfrage zu den Kosten gab Müller an, dass die vorübergehenden Asphaltierungen, zum Beispiel zur Zeit des Kramermarktes, aus den Kosten für die Anlieger herausgerechnet würden.

Anliegern aus der Kranbergstraße drohen zumindest in absehbarer Zeit auch keine Kosten wegen eines Ausbaues der Straße, da diese derzeit nicht im Erneuerungsprogramm der Stadt steht, wies Müller entsprechende Befürchtungen zurück.

Zum 409. Oldenburger Kramermarkt – der von Freitag, 30. September, bis Sonntag, 9. Oktober, gefeiert wird – wird wieder ein Buspendelverkehr zu den Parkplätzen an der Kläranlage und bei Agravis eingerichtet, erklärte der Leiter des Amtes für Verkehr und Straßenbau weiter. Wie in den vergangenen Jahren sollen die Busse wieder durch die Straße Unterm Berg zum Festgelände fahren, obwohl Anlieger dort von manchmal bedrohlichen Situationen berichteten. Insbesondere im Begegnungsverkehr sei es immer wieder zu Problemen zwischen den Verkehrsteilnehmern gekommen.

Andere Streckenführungen werden unter anderem von der VWG als nicht praktizierbar abgelehnt.

Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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