Betrifft: „Boxerin versucht Befreiungsschlag“ (NWZ vom 17. März) sowie Berichte und Leserbriefe zum „Fall Paterok)

Vergewaltiger gehören hinter Gitter. Eine Sportlerin darf niemals diese schlimmen Straftaten (auch wenn es ihr Trainer ist) in Frage stellen, da Sportler ihres Kalibers nicht nur Vorbildfunktion, sondern auch großen Einfluss aufgrund ihrer Popularität besitzen. Der aktuelle Schritt zur Klärung ist ein Schritt in die positive Richtung, allerdings ist ihr zuvor zu Tage gelegtes Verhalten nicht wieder auszubügeln.

Tilo Saurin

Oldenburg

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(...) Es ist für uns nicht nachvollziehbar, wie verschiedenste Themen miteinander vermischt werden. Zunächst distanziert sich die Sportjugend Oldenburg ausdrücklich von jeglicher Art sexueller und körperlicher Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen, was auch durch die bisherigen Projekte der Sportjugend Oldenburg bestätigt wird. Die (...) Vorwürfe gegen die Sportjugend, die in den Leserbriefen der NWZ veröffentlicht wurden, sind für uns nicht nachvollziehbar.

Wir arbeiten seit Jahren ehrenamtlich zusammen in einem starken Team für die Kinder und Jugendlichen der Stadt Oldenburg im Vorstand der Sportjugend. Die Position der Sportjugend in Oldenburg wurde in den letzten Jahren enorm gefördert, und dies nicht zuletzt durch unseren bisherigen Vorsitzenden Alexander Hartmann. Durch Ideen wie den JugendsportPass, der in 2005 für Oldenburg ins Leben gerufen wurde und aktuell die Mitternachtssport-Aktionen, hat sich Alexander Hartmann ständig verantwortungsbewusst eingebracht. Während dieser Zeit hat er sich unseres Wissens in Bezug auf den Umgang mit Kindern und Jugendlichen noch nie etwas zu Schulden kommen lassen.

Der Vorstand bedauert seinen Entschluss zum Rücktritt vom Vorsitz der Sportjugend Oldenburg sehr. Wir müssen die Entscheidung akzeptieren und danken an dieser Stelle Alexander Hartmann herzlich für sein jahrelanges Engagement für den Sport in Oldenburg.

Sportjugend Oldenburg

Ronald Fischer (Stellv. Vorsitzender) und Annika Niemeyer (Vorstand Finanzen)

Oldenburg

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In dem veröffentlichten Leserbrief von Gustav Nesemann aus Uplengen-Großsander (NWZ vom 17. März) zum Fall Paterok könnte es durch eine Kürzung zu Missverständnissen kommen. Die im Brief zitierten Grundsätze und das Motto entstammen der Selbstdarstellung des Sportbundes, der sich nach Meinung von Gustav Nesemann trotz frühzeitiger Information über den Fall Paterok nicht an seine eigenen Maximen gehalten hat.

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