OLDENBURG Die Sonne scheint, der Wind weht, und Sandra läuft. Am Hunteufer entlang. Schon das zweite Mal. „Das war ganz gut, aber einmal brauche ich das noch“, ruft NWZTV -Kameramann Florian Fromm ihr zu. „Klar“, sagt Sandra, streicht sich eine Strähne aus dem Gesicht, und rennt den Weg zurück – und wieder auf die Kamera zu. „Und jetzt bitte dehnen“, sagt Fromm. „Ist das so okay?“, fragt Sandra und streckt erst das Bein und dann den Arm.

22-Jährige ist Model

Zehn Minuten später hat der Kameramann alles im Kasten. Das Material reicht aber nur für eine kurze Sequenz des NWZTV -Beitrages, für die restlichen zwei Minuten muss Sandra noch mindestens zwei Stunden ran. Aber für die 22-Jährige ist das kein Problem. Schließlich ist sie Model. Und hat schon mit dem schwedischen Topmodel Marcus Schenkenberg vor der Kamera gestanden.

„Wie war das so mit Marcus?“, wird Sandra deshalb auch von NWZTV-Moderatorin Nadia Yaqub gefragt. Inzwischen sind Kameramann, Moderatorin und Sandra nämlich beim Stau angekommen. Neben der Arbeitsagentur mit Blick auf den Hafen soll das Interview mit der gebürtigen Ostfriesin gedreht werden. „Total aufregend“, sagt sie da auch schon, lächelt – und verhaspelt sich. „Können wir das nicht einfach noch mal machen?“

Klar, kann NWZTV das. Also, Kamera läuft, und Moderatorin Nadia Yaqub fragt: „Wie war das so mit Marcus?“. „Total aufregend. Ich konnte zwei Tage vorher nicht schlafen und musste noch zum Friseur und mir die Nägel machen lassen. Und vor dem Foto-Shooting sind wir dann erstmal Essen gegangen.“

Nahe gekommen

Um sich kennenzulernen, denn vor der Fotografin sollen sich die beiden später ziemlich nahe kommen. Die Fotos, für die die Oldenburgerin mit dem Topmodel vor der Kamera stand, sind für die Werbekampagne von Schenkenbergs neuer Duft-Kollektion gedacht. Sandra soll deshalb nicht nur engumschlungen mit dem früheren Calvin-Klein-Unterhosen-Model an einer Theke stehen, sondern auch an seinem Hals riechen. Für die Oldenburgerin ist das kein Problem. „Marcus war total nett“, sagt sie und grinst. So nett, dass sie ihm nach dem Shooting auch gleich noch den Rücken eingecremt hat. Und er ihr seitdem dauernd Mails schreibt. „Marcus will unbedingt, dass ich ihn in New York besuche“, erzählt sie.

Ausbildung in Oldenburg

Auswandern wird sie für den 40-Jährigen aber erstmal nicht, zurzeit macht die Blondine noch eine Ausbildung bei der Arbeitsagentur. Während des Abiturs ist die 22-Jährige nämlich eher zufällig zum Modeln gekommen. „Meine Freundin hat eine Ausbildung zur Fotografin gemacht“, erzählt Sandra. Zum Üben machte sie Fotos von Sandra, die die Oldenburgerin wiederum zu einem Model-Wettbewerb schickte und dort prompt den ersten Platz belegte. Danach meldete sie sich bei „Germany's Next Topmodel“ an und kam in der zweiten Staffel der Casting-Show unter die ersten 100.

Vertrag mit Agentur

Inzwischen ist Sandra bei Kuhlmann Beauty Consulting unter Vertrag, die Marcus Schenkenberg schon seit vielen Jahren managt. Und genau dort hat er sie für seine Kampagne entdeckt. „Im ersten Moment habe ich gedacht, da will mich jemand auf den Arm nehmen“, sagt Sandra, als sie von der ersten Anfrage von Schenkenbergs Agentur erzählt.

Aber dafür ist jetzt keine Zeit mehr. Kameramann Florian Fromm will noch ein paar Aufnahmen von Sandra machen. „Geh’ doch bitte dort hinten zum Schild und komm’ dann auf mich zu“, sagt er. Und Sandra – inzwischen im schwarzen Kleid und mit rosafarbenem Schal – läuft. Einmal, zweimal und auch ein drittes Mal.

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NWZTVzeigt das ganze Interview mit der Oldenburgerin Sandra Böke im Internet unter

www.NWZonline.de/nwztv

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