OLDENBURG Viele Kunden nutzten die Chance zum Stöbern. Auch die Unterhaltung kam gut an.

von sabine schicke OLDENBURG - Damit hatten die Haarenstraße-Kaufleute in ihren kühnsten Träumen nicht gerechnet: Mehr als 1000 Besucher flanierten zum Late-Night-Shopping wie beim Stadtfest zwischen Julius-Mosen-Platz und Lange Straße. „Das ist ein Riesenerfolg“, sagte Peter Sklorz, in dessen Geschäft der Oberbürgermeister als Verkäufer bereit stand.

Dabei lernte auch Dietmar Schütz noch etwas: Modeberaterin Heide Menges zeigte ihm, wie man Hemden mit Hilfe eines Faltbretts schön zusammenlegt. „Das habe ich noch nie gesehen“, sagte er.

Gegenüber bei Mode Paepke umringten die Fans das Musik-Duo Judith&Mel und ließen sich Autogramme geben. Manche freuten sich über den Künstler Butjatha, der nebenan bei Boragno „Friedensengel“ aufgebaut hatte.

Und Helga Holzgrefe von der Annett-Boutique veredelte die Baustelle mit ihren Models vor dem Pavillon, den Schuh Schütte aufgebaut hatte, und wo man bis zum Feuerwerk plauderte und nette Leute traf.

„Mit diesem Erfolg hatten wir gar nicht gerechnet“, sagte Kaufmann Carl Wilhelm Wilke im Gespräch mit einem Besucher von der Insel Langeoog, dem es ausnehmend gut bei seinem Besuch gefiel.

Lappan-Verleger Dieter Schwalm freute sich bei Buch Brader, dass sein Star-Zeichner Uli Stein nach wie vor gefragt ist. „Der kommt immer gut an“, sagte eine Dame, die kurz vor Ladenschluss um 22 Uhr noch ein signiertes Exemplar zum Verschenken kaufte.

Im Modehaus Bruns waren VfB-Spieler mit Trainer Josef Zinnbauer und Präsident Frank Lachmann für die Fans angetreten. Und zu später Stunde stand Geschäftsführerin Gerhardine Müller-Meinhard-Cardoso selbst am Grill und verteilte Bratwürste.

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Gegen 22 Uhr zogen dann alle mit riesigen Wunderkerzen zum Julius-Mosen-Platz. Und dass es kein lauschiger Maienabend war, störte hier wenig: Wie in der Silvesternacht hüllte man sich in den Mantel, als während des Feuerwerks am dunklen Himmel leuchtende Kugeln explodierten.

Als gutes Omen für die Entwicklung in der Haarenstraße sah die silbernen Fontänen auch Oberbürgermeister Dietmar Schütz. „Wann sonst hatten wir denn schon einmal ein Feuerwerk am Julius-Mosen-Platz?“

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