OLDENBURG Mit einer kleinen Feierstunde hat die Bundespolizei am Freitagvormittag ihr neues Revier im Hauptbahnhof offiziell eröffnet. Georg Ischler, katholischer Pfarrer in der Bundespolizei, weihte die neuen Räume im Ostflügel beim Tunnel der Straßburger Straße ein.

Gäste waren u.a. Dieter Buskohl, Vizepräsident der Polizeidirektion, Oldenburgs Polizeichef Johann Kühme, der Ständige Vertreter der Bundespolizeidirektion Hannover, Andreas Jung, Feuerwehrchef Michael Bremer sowie Vertreter der Bahn AG, des Technischen Hilfswerks (THW) und der Bahnhofsmission.

Zwölf Monate hatte es gedauert, den gut 500 Quadratmeter großen Trakt im Erdgeschoss zu modernisieren und für die Bedürfnisse der Polizei herzurichten. Die Kosten dafür beliefen sich auf knapp zwei Millionen Euro.

Der Betrieb im neuen Revier läuft bereits seit Mitte April. Frank Vornholt, Leiter der Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim (zuständig auch für Oldenburg), erinnerte in seiner Rede an den Umzug vor acht Wochen. „Alle Kollegen haben mit angepackt“, sagt er. Vornholt zeigte sich zuversichtlich, dass sich das neue Umfeld auch auf die Arbeitszufriedenheit der Beamten auswirke.

Leitender Polizeidirektor Andreas Jung berichtete, dass es schon seit zehn Jahren Pläne gab, die beiden Bundespolizei-Dienststellen am Pferdemarkt und im Bahnhof in neuen Räumen zusammenzulegen. Dies sei nun bestens gelungen.

Die enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Bundespolizei und Bahn AG lobte Axel Sauert vom Bahnhofsmanagement der Bahn. Eine große Herausforderung für beide Seiten sei der rapide Anstieg der Vandalismusschäden. Dazu zählten auch die Farbschmierereien. Von diesen Straftaten würden nicht einmal zwei Prozent aufgeklärt.

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Im neuen Revier arbeiten mehr als 50 Bundespolizisten. Dazu gehört auch der bislang im ehemaligen Bundesbahngebäude am Pferdemarkt untergebrachte Ermittlungsdienst.

Innerhalb des Bahnhofs ist es der dritte Umzug für die Polizei. Erster Standort der damaligen Bahnpolizei war der sogenannte Fürstenbau. 1974 zog diese Dienststelle in die Räume am Gleis 1. Die beengten und veralteten Räumlichkeiten konnten die Beamten jetzt verlassen. Im neuen Revier befinden sich auch zwei Zellen und zwei Diensthundezwinger.

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Die Beamten kümmern sich um den Bahnverkehr zwischen Wilhelmshaven und Osnabrück sowie zwischen Emden und Delmenhorst. Im Zuständigkeitsbereich befinden sich 31 Bahnhöfe und fünf Haltepunkte

Zu den Aufgaben gehören u.a. Fahndungseinsätze in den Bahnhöfen und auch in den Zügen. Die Beamten sind auch im Einsatz, wenn Fußballfans mit Zügen zu Auswärtsspielen fahren. Ferner ermitteln die Bundespolizisten bei Vandalismus sowie Eigentums- und Gewaltkriminalität.

Rainer Dehmer Oldenburg / Redaktion Oldenburg
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