Betrifft: „Neuer Versuch auf Pekol-Areal“ (NWZ vom 13. März)

Für das neue Nahversorgungszentrum hat die Stadt mehr Parkplätze genehmigt, als baurechtlich vorgeschrieben sind. Dafür muss auch noch der intakte massive Betonteil der Halle zum Großteil abgerissen werden und der Verein für Verkehrsgeschichte verliert seine wichtigste Präsentationsfläche.

Ein Abriss an der geplanten Stelle beinhaltet zudem hohe Risiken und Folgekosten. Schlimmstenfalls werden Verantwortliche einen unsinnigen Abriss befürworten, ohne jemals nur einen Fuß in das Objekt gesetzt zu haben. Der Verein erwartet zu Recht eine größere Wertschätzung seiner Arbeit und des unter Schutz stehenden Kulturdenkmals „Pekolsammlung“.

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Kerstin Beyer

Oldenburg

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Das alte Pekol-Verwaltungsgebäude ist keineswegs ein baufälliger Bürokomplex, sondern eine stilvolle Villa der frühen Nachkriegsjahre in insgesamt gutem Erhaltungszustand und originaler Innenarchitektur. (...)

Diese Immobilie sucht in Oldenburg ihresgleichen. Das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege betont, dass ein Erhalt wünschenswert und sinnvoll ist. Es begrüßt daher eine Einbeziehung in die Neuplanung des Areals. Dieser fachlichen Empfehlung wird bislang nicht gefolgt. Kann oder will man das neue Nahversorgungszentrum auf diesem riesigen Areal nur so realisieren, dass ein historisches Gebäude laut Bebauungsplan für ein Reserveangebot an Stellplätzen geopfert werden muss?

Michael Hötker

Oldenburg

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