Betrifft: „Autoparkplätze für Räder opfern?“ (NWZ vom 16. Oktober); über den Bedarf an weiteren Abstellflächen in der Innenstadt für Fahrräder

Glauben die Grünen im Ernst, dass sich jemand wegen mangelnder Stellplätze davon abhalten lässt, mit dem Rad in die Stadt zu fahren? Im Gegensatz zu Autofahrern ist eine steuernde Wirkung nicht zu erwarten.

Darum merke: Erst wenn das letzte Autowerk geschlossen, die letzte Straße zum Radweg gemacht, die letzte Woche ohne Strom war, werdet ihr merken, dass man ohne Geld nicht essen gehen kann!

Jörg Kuhlmann
Oldenburg

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Gebührenpflichtige Kurzzeitparkplätze am Rande der Innenstadt sind für kurzfristige Erledigungen und für Menschen mit Bewegungseinschränkungen unentbehrlich! Sie weg zu nehmen ist unverantwortlich. Aktivieren Sie doch erstmal die große, zentral gelegene, überdachte Fahrradstation an der Neuen Straße! Nirgendwo ein Wegweiser. Und gleich daneben ist ein Platz für über 100 Fahrräder, der für Autos städtischer Bedienstete abgesperrt ist. Gleich um die Ecke wird auf die Fahrradstation am Bahnhof hingewiesen. Ein Schildbürgerstreich? Gegenüber vom Pulverturm, auf dem überbreiten Bürgersteig, ist Platz für weit über 100 Fahrräder. Nah an der Innenstadt und einem Bereich mit vielen Veranstaltungen

Kurt Müller-Meinhard
Oldenburg

Die Autofahrer als Opfer, viel deutlicher können die Bedürfnisse der Radfahrerinnen in Oldenburg nicht abgewertet werden. (...) Ist es die Angst vor rückständigen Autofetischisten oder überzeugter Lobbyismus der NWZ?

Aber auch ein schwacher Stadtrat und eine entsprechend halbherzige Verwaltung tragen ihren Teil dazu bei, dass hier die Mottenkiste der autogerechten Stadt überlebt. Dazu passen die quälenden Bemühungen, gefahrfreie Fahrradstraßen zu entwickeln. Und wer dem Mythos der Fahrradstadt Oldenburg nachhängt, der sollte sich die abrissbegleitete Entwicklung von Autospuren z.B. der 60er-Jahre, bis hin zu dem vierspurigen Ausbautraum des Theaterwalls, ansehen. Lernfähigkeit geht anders (...).

Dazu am Rande: Der Bau von Radwegen bei Straßenbaumaßnahmen ist nicht der Fahrradfreundlichkeit geschuldet, sondern der Tatsache, dass sonst die Baukosten nicht auf die Anlieger umgelegt werden können.

Also, wem gehört die Stadt, dass selbst biederen Ansätzen, der mobil-alternativen Zukunft etwas mehr Raum zu geben, so aggressiv (Kampf gegen das Auto) entgegengetreten wird? Es ist dringend erforderlich, statt der Fummelei um vereinzelte Parkplätze ein Verkehrskonzept (...) zu erstellen. Dann wird auch nicht mehr gegen das Auto „gekämpft“, sondern die Verkehrsflächen werden gerecht verteilt.

Manfred Murdfield
Oldenburg

Wie schön, dass sich die „Grünen“ für die Radfahrer einsetzen. Wer tut es denn sonst? Herr Rittner schreibt: Fehlender Aufschrei der Grünen bezüglich des Radwegs an der Bremer Heerstraße (wird da nicht gerade gebaut?).

Es ist nicht nur Aufgabe der Grünen, sich für die Radfahrer einzusetzen, sondern auch Aufgabe der Bürger und als Sprachrohr die NWZ.

Der teilweise marode Zustand der Radwege ist bekannt und bedarf ab und zu der Erinnerung. Es gibt aber auch schöne Wege, die parallel zu den großen Straßen verlaufen. Hier wurde in der letzten Zeit einiges getan. (...)

Im Herbst häufiger Laub fegen wäre auch ganz gut (...). Das Abschaffen der Streuparkplätze macht doch Sinn. Zentrale Parkplätze stellen sicher, dass die „Autofahrenden“ einen Parkplatz finden. Bevor die Einzelhändler um die Parkplätze weinen: Radfahrende sind auch Kunden. (...)

Christoph Schlegel
Oldenburg

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