Oldenburg Das Weihnachtsgeld für niedersächsische Beamte wurde ab 2005 komplett gestrichen: Mit dieser Feststellung reagiert der stellvertretenden Vorsitzende des Deutschen Beamtenbundes in Niedersachsen, Klaus Peter Marten, auf Kritik an der Forderung, das Weihnachtsgeld wieder einzuführen. Das Weihnachtsgeld sei bis zum Jahre 2003 als Sonderzulage einmalig jährlich im Dezember ausgezahlt worden. Im Jahre 2004 sei die Sonderzulage statt einmalig jährlich auf die zwölf Monatsgehälter umgelegt worden. Ab 2005 sei diese Zulage aber komplett entfallen, „bis heute“, betont der Beamtenbund-Vorstand. „Das ist Kritikern offensichtlich verborgen geblieben“, so Marten. Diese Tatsache werde von niemandem bestritten, auch nicht vom Finanzministerium.

Der Beamtenbund verhandelt derzeit über die Wiedereinführung der Zulage und verweist auf eine Zusage der Landesregierung, man werde das Weihnachtsgeld bei einer besseren finanziellen Lage des Landes wieder einführen. Diesen Zeitpunkt hält der Beamtenbund für gekommen und verweist auf die Notwendigkeit, wettbewerbsfähig zu bleiben bei der Suche nach Nachwuchskräften. In einer Reaktion auf diese Forderung war Kritik laut geworden, unter anderem in einem Leserbrief. Die Zulage sei auf zwölf Monate verteilt worden; sie müsse deshalb nicht wiedereingeführt werden.

Derweil steigt die Hoffnung des Beamtenbundes. Im März hatte sich die SPD-Landtagsfraktion die Weihnachtsgeld-Forderung zu eigen gemacht. Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) sieht bislang keinen Spielraum dafür.

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