Oldenburg Auf mindestens sechs Gebäuden der Stadt können zusätzlich zu den ohnehin bei Neubauten geplanten Anlagen voraussichtlich Solaranlagen und Gründächer installiert werden. Das ist das Zwischenergebnis einer Untersuchung des Eigenbetriebs für Hochbau und Gebäudewirtschaft (EGH).

In einem ersten Schritt wurden 25 städtische Gebäude betrachtet, sechs Liegenschaften davon wurden schließlich ausgewählt. „Damit ist es uns in kurzer Zeit gelungen, weitere Fortschritte bei der Erzeugung erneuerbarer Energien zu erzielen und mittelfristig einen Beitrag zur CO2-Einsparung zu leisten,“ sagte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Die Maßnahme wird aus dem neuaufgelegten Klimaschutzfonds finanziert, der in diesem Haushalt mit einer Million Euro ausgestattet ist.

Für eine weitergehende Prüfung besonders gut geeignet sind mehrere Schulen. „Gerade dort ist das Thema Solarenergie gut aufgehoben, es leistet auch einen Beitrag in der aktuellen Klimaschutzdebatte“, sagt Umweltdezernent Dr. Sven Uhrhan. Die Dachflächen mehrerer Schulen wurden geprüft, dabei handelt es sich um die BBS Wechloy, das BZTG Straßburger Straße, das Schulzentrum Alexanderstraße und die IGS Flötenteich. Ein weiteres sehr erfolgversprechendes Objekt könnte das Kompostwerk des AWB am Barkenweg 1 sein. Auch das Technische Rathaus in der Industriestraße sowie der Komplex aus Wirtschaftsförderung, Gesundheitsamt und dem neugebauten Amt für Controlling und Finanzen erfüllen voraussichtlich die Voraussetzungen für eine Solaranlage auf dem Dach.

Ausgewählt wurden Gebäude, die über eine hohe Stromeigenverbrauchsquote verfügen. Das ist erforderlich, um PV-Anlagen wirtschaftlich zu betreiben. Der wirtschaftliche Betrieb von Photovoltaikanlagen ist zurzeit bei einer hohen Eigenverbrauchsquote des PV-Stroms möglich. Auf den städtischen Flächen könnte eine Gesamtleistung von etwa 130 kWp (Kilowatt peak) installiert werden. Die Investitionskosten schätzt der EGH auf etwa 260 000 Euro.

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