Oldenburg Oldenburgs Preis für familienfreundliche Unternehmen, der Olly 2018, ist am Donnerstag vor rund 300 Gästen im Audi-Zentrum beim „Kontaktpunkt Wirtschaft“ an die Unternehmen „ise Individuelle Software“ und Cewe verliehen worden.

In der Kategorie „Kleine und mittlere Unternehmen und Institutionen“ (bis 150 Beschäftigte) wurde „ise“ ausgezeichnet, in der Kategorie „Große Unternehmen und Institutionen“ Cewe. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Sozialministerin Carola Reimann als Schirmherrin übergaben Pokal und Urkunde.

„Alle Bewerber haben sich durch großes Engagement in der Frage der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ausgezeichnet, deshalb war es eine schwere Entscheidung“, sagte Krogmann. Das Thema sei in den jeweiligen Betrieben und Institutionen „fest verankert“, so Krogmann. „Alle berücksichtigen neben der Kinderbetreuung auch die Betreuung zu pflegender Angehöriger.“

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Die Oldenburger ise Individuelle Software und Elektronik GmbH beeindruckte die Jurymitglieder mit einem stimmigen Gesamtkonzept. Dazu gehören Führen oder Ausbildung in Teilzeit, die Einrichtung eines Eltern-Kind-Büros oder die Zahlung eines Kinderbetreuungskostenzuschusses. Teil des Konzepts ist auch die Kooperation mit externen Dienstleistern zur Unterstützung von pflegenden Angehörigen, die regelmäßige Berücksichtigung von „Beruf und Familie“ bei Betriebsversammlungen oder in Mitarbeiterrunden.

„Die Geschäftsführung hat erkannt, dass das Unternehmen damit zu einem attraktiven Arbeitgeber wird und über Wettbewerbsvorteile bei der Personalsuche verfügt“, so die einhellige Meinung der Jury, die das Engagement und die Qualität der Angebote für ein Unternehmen dieser Größenordnung sowie die sehr ansprechende Bewerbungsbroschüre mit Statements von Beschäftigten als besonders vorbildlich hervorhob.

Bei Cewe war die Jury „von der Vielzahl der aufeinander abgestimmten Maßnahmen und der seit 2011 vorangetriebenen Entwicklung beeindruckt“, heißt es. Auch hier habe das Gesamtpaket überzeugt. Die Vereinbarkeit von Arbeits- und Berufsleben sei „zum selbstverständlichen Bestandteil der Unternehmensphilosophie geworden“.

Cewe hatte sich 2013 entschieden, eine Mitarbeiterin für die persönliche und individuelle Beratung im Bereich „Beruf und Familie“ für die Beschäftigten abzustellen. Insgesamt 98 verschiedene, individuell zugeschnittene Arbeitszeitmodelle, die Möglichkeit, eine Auszeit von bis zu zwölf Monaten zu nehmen, ein besonderes Betreuungsangebot in den Sommerferien, eine eigene betriebliche Großtagespflegestelle und das Kontakthalten zu Beschäftigten während einer „Auszeit“ sind nur einige Beispiele der familienfreundlichen Angebote.

„Bei allen Maßnahmen handelt es sich um Möglichkeiten, die Müttern und Vätern oder pflegenden Angehörigen in diesem Unternehmen helfen, eine gute Balance zwischen Beruf und Familie zu erreichen“, so das einstimmige Urteil der Jury.

Mitglieder der Jury waren OB Jürgen Krogmann (Vorsitz), Jürgen Lehmann (Arbeitgeberverband), Heiko Henke (Handwerkskammer), Dr. Joachim Peters (IHK), Mirja Viertelhaus-Koschig (Vierol AG), Armin Sülberg (Ev. Krankenhaus), Dagmar Sachse (Sozialdezernentin) und Giuseppina Giordano (Wirtschaftsförderung).  Die bisherigen Preisträger des „Olly“ waren: 2007: Büfa und Physikalische Therapie-Praxis Dillmann-Willers (Sonderpreis) 2008: EWE AG 2010: LzO und Firmengruppe Eriksen 2012: OLB und Stadtbäckerei Schröder 2015: Evangelisches Krankenhaus, Vierol AG und KiTaP Mühlengarten eG (Sonderpreis)


Mehr Infos unter   www.oldenburg.de/beruf-und-familie 
Karsten Röhr Redakteur / Redaktion Oldenburg
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