Personalie
Alexander Poppinga leitet Evangelisches Krankenhaus

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Tritt Ende des Jahres zurück: Armin SülbergBild: EV
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Neuer Leiter: Dr. med. Alexander PoppingaBild: EV
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Oldenburg Das Evangelische Krankenhaus Oldenburg steht vor einem Führungswechsel. Alleinvorstand Armin Sülberg (61) gibt sein Amt zum Ende des Jahres ab. Nachfolger wird Dr. med. Alexander Poppinga (49), derzeit Medizinischer Direktor des Hauses.

Der neue Leiter sei bereits im Juli einstimmig gewählt worden, teilte Helmut Hartig, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Evangelischen Krankenhausstiftung Oldenburg, am Freitag mit. Dr. Poppinga sei „seit Jahren in viele Entscheidungsprozesse einbezogen“. Deshalb sei mit dieser Personalentscheidung „ein hohes Maß an Kontinuität“ gewährleistet und der weitere Ausbau der Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit des Hauses gesichert. „Oberstes Ziel ist für uns die Zukunftssicherheit des Evangelischen Krankenhauses Oldenburg“, heißt es in der Mitteilung. Der neue Leiter stammt gebürtig aus Emden. Der Mediziner und Medizinökonom arbeitet seit 2012 im EV.

Sülberg war 2013 als Berater in die Klinikleitung berufen worden. Damals befand sich das Haus in einer finanziellen Schieflage. Später stieg Sülberg zum Kaufmännischen Vorstand und Vorstandssprecher auf. Seit Juli 2016 führt der Manager als Alleinvorstand alle Angelegenheiten der Kliniken, des Pflegedienstes und der Verwaltung, also des Gesamtunternehmens. Armin Sülberg will sich als Geschäftsführer einer Beratungsgesellschaft wieder verstärkt der Arbeit für Krankenhäuser bundesweit widmen.

Hartig: „Armin Sülberg hat das EV aus einer schwierigen Situation in eine stabile und wirtschaftliche gesunde Lage geführt. Dafür gebührt ihm außerordentliche Anerkennung und großer Dank. Vertragsgemäß und in Abstimmung mit Herrn Sülberg endet seine Tätigkeit als Vorstand am 31. Dezember 2018.“

Der Aufsichtsrat habe frühzeitig im Rahmen eines breiten Auswahlverfahrens unter Einbeziehung externer Personalvermittler eine Nachfolgeregelung gesucht. Sülberg werde auf Wunsch des Aufsichtsrates auch 2019 für Sonderfragen beratend zur Verfügung stehen. Das EV verfügt nach eigenen Angaben über fast 400 Betten und versorgt mit über 1300 Mitarbeitern ambulant und stationär etwa 50 000 Patienten im Jahr.

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