Oldenburg Saatgut für Blühflächen und artenreiche Wiesen bietet die Oldenburger Ortsgruppe des Naturschutzbundes (Nabu) in seiner Geschäftsstelle am Schlosswall 15 an. Mit der Aktion wollen die Naturschützer dem Insektensterben entgegenwirken. „Auch wenn das katastrophale Schwinden der Insekten vor allem mit der industriellen Landwirtschaft und Insektiziden zu tun hat, so kann doch jeder im eigenen Garten etwas für die Insektenwelt tun!“, so Bernd Ziesmer, Mitarbeiter beim Nabu.

Und dabei kommt es auf die Masse an: Viele kleine Flächen würden ein großes Ganzes ergeben, betont die Nabu-Ortsgruppe. Gerade in Oldenburg würden die Hausgärten einen erheblichen Flächenanteil der Stadt darstellen. Hier könnten von kleinen Blühflächen mit heimischen Wildpflanzen bis zur Umwandlung des Rasens in eine bunte Blumenwiese ganz private Maßnahmen gegen das Insektensterben getroffen werden.

Die Pflanzensamen sind aber nur ein erster Schritt in Richtung Artenschutz und -vielfalt. „Wir bieten neben dem Wildpflanzensaatgut, das auf den nordwestdeutschen Raum hin abgestimmt ist, natürlich auch gern weitere Beratung zur Anlage von solchen insektenfreundlichen Flächen an“, sagt Ziesmer weiter. Das Saatgut ist zu den Öffnungszeiten der Nabu-Geschäftsstelle, Schlosswall 15, immer montags bis donnerstags in der Zeit von 15 bis 17 Uhr erhältlich.

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