Oldenburg Tierische Vielfalt: Federn, Borsten, Schuppen, Stacheln aber auch ganz normales (und streichelbares!) Fell – die Besucher der Messe „Mein Tier“ am kommenden Wochenende, 10. und 11. November, werden in der Weser-Ems-Halle wieder reichlich Gelegenheit haben, bekannte und exotische Tiere ganz nah zu erleben. Die bekannte Tiermesse bietet auf 12.500 Quadratmetern ein umfangreiches Programm mit Shows, Präsentationen, Erlebniswelten und Infoständen.

“Die ,Mein Tier’ ist eine positive Messe, und gut für die Seele“, sagte Messeleiterin Sonja Hobbie zu Beginn der Pressekonferenz am Dienstag. Man gehe gemeinsam einen Weg und freue sich über kompetente Unterstützung: „Wir bringen Leute zusammen“.

Im Rahmenprogramm sind dieses Jahr wieder viele altbekannte (tierische) Lieblinge des Publikums, aber auch Neuheiten. Wie etwa das Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen. Amtsleiter Dr. Paul Morthorst bedankte sich für die Einladung: „Wir freuen uns über die Kooperation mit allen Beteiligten“. Zusammen mit seiner Mitarbeitern Pamela Wandscher möchte er Tierhalter auf der Messe über Vorschriften und Gefahren aufklärend informieren und beraten, „damit nichts schiefgeht.“ „Wir machen das nicht uneigennützig“, fügte Morthorst hinzu, „niemandem liegt etwas an Verfahren und Bußgeldern. Wir wollen über Rechte und Pflichten informieren, koordinieren und Ängste abbauen. Sprechen sie uns an!“

Allgemein spielt auch die artgerechte Haltung eine Hauptrolle auf der Messe. „Natürlich dürfen Besucher die Tiere auch anfassen – aber nur solange es das Tierwohl nicht gefährdet“, erklärte Hobbie.

Das gilt auch und besonders bei der großen Hundewelt. „Artgerechte Haltung steht bei uns im Fokus,“ ist sich Konrad Sextro vom Hundesportverein Oldenburg-Wildenloh mit Hobbie einig. Neben vielen Shows setzt die Hundewelt weiter einen Schwerpunkt auf dem Kontakt von Zwei- und Vierbeinern. „Bei uns können Menschen erstmals vorsichtig mit vielen Rassen in Kontakt treten, vom kleinen Zwergschnauzer bis zum stattlichen Leonberger“, warb Sextro. Die Besucher sollten lernen, wie abwechslungsreich das Leben mit einem vierbeinigen Gefährten sein kann. Vom Training, der Erziehung, Probleme wie Giftköder, oder fortgeschrittenen Themen wie dem Anschlagen des Hundes, wenn ein Mensch unterzuckert – für hundebegeisterte Besucher gibt es ein weites Themenfeld auf der Messe.

Sportlich wird es beim Dogdance-Wettbewerb, wo es auf hohe Koordination zwischen Mensch und Hund ankommt, dem Erlebnisring – einer „Kneippkur für die Pfoten“ – oder auch auf der Speedbahn, einer 30 Meter langen Sandstandbahn, wo Hunde ordentlich Gas geben können.

Die Pferdewelt gibt sich international mit 20 Pferderassen aus 12 Ländern, die in rund 80 Shows und Programmteilen mit verschiedenen Reitwesen, Trendsportarten und Tricks dem Publikum präsentiert werden. „Wir freuen uns, den Besuchern die Unterschiede der Eigenarten der Pferderassen zu zeigen“, sagte Projektassistentin Annalena Ripke, „auch für Nichtreiter.“

Neben weiteren tierischen Vertretern wie Frettchen oder Exoten wie Boa und Krokodil gibt es auch mehrere Greifvögel zu sehen. „Wir wollen zeigen, wie viel Spaß die Arbeit mit Greifvögeln macht und dass man diese oft bedrohten Tiere für die Nachwelt erhalten sollte“, erklärte der Falkner Noah Rönisch.

Arne Haschen Volontär, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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