Oldenburg Um die Verteilung von städtischen Fördergeldern für den Bereich Kultur ging es in dem NWZ-Artikel „Nicht umsonst so viel Theater“ vom 11. Februar. Unter anderem ist darin, nach Angaben der Stadt, aufgelistet, dass der Chor Bundschuh 12 500 Euro erhält. Diese Summe wird vom städtischen Kulturamt an den EGH, den städtischen Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft und Hochbau, für die Nutzung eines Lagers durch den Chor gezahlt.

Dabei handele es sich lediglich um eine kleine Ecke in einem unverschlossenen Kellerraum, der vorwiegend von anderen Nutzern belegt werde, erklärt Chormitglied Rüdiger Härtlein. Selbst steuern er und seine Mitsänger noch monatlich 15,37 Euro für Betriebskosten bei. „Wir wurden jedoch nie informiert, dass dafür eine so horrende Miete angesetzt wird. Es gibt auch keinen Antrag und keinen Bescheid.“ Bei einem Treffen mit dem Amt für Kultur und Sport und dem EGH habe der Chor erfahren, dass ihm leider der gesamte Kellerraum angelastet worden sei. Der Chor habe nun den Mietvertrag rückwirkend zum Februar gekündigt und die genutzte Kellerecke geräumt.

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Seitens der Stadt heißt es gegenüber der NWZ dazu: „Der Chor bekommt zwar Mittel aus dem Haushalt, die sind aber kein Zuschuss, sondern decken lediglich die Kosten für die angemieteten Räume ab. Der Chor zahlt also nach wie vor keine Miete (so wie es im Mietvertrag festgeschrieben ist), sondern die monatliche Zahlung bezieht sich auf die im Vertrag vereinbarte Betriebskostenpauschale. Dieser Betrag ist im städtischen Haushalt als Zuschuss ausgewiesen“, teilt die Stadt mit.

„Da sich der genutzte Raum in einem Verwaltungsgebäude befindet, wird dafür die Kostenpauschale, keine Miete, des EGH für die Nutzung solcher Räume in Höhe von 18 Euro pro Quadratmeter in Rechnung gestellt.“ Der Bundschuh-Chor war erst beim Lesen der Artikels über die angebliche Fördersumme von 12 500 Euro gestolpert.

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