Oldenburg Wer in einer günstigen Mietwohnung lebt, sollte eines nicht tun: umziehen. Die Preise sind in den vergangenen Jahren massiv gestiegen. In Hamburg muss man für Top-Wohnungen bereits über 20 Euro kalt für einen Quadratmeter bezahlen. Spitzenreiter in Norddeutschland ist allerdings Norderney (bis zu 50 Euro/Quadratmeter). Am anderen Ende der Liste rangieren einfache Wohnungen im Landkreis Osterode (2,50 Euro).

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Und wie sieht es in Oldenburg aus? Für den IVD haben fünf örtliche Makler an der Erhebung mitgearbeitet. Wichtigster Trend: die Preise steigen noch, aber nicht mehr so rasant.

Mietwohnungen

Bei Neubauten muss je nach Wohnwert zwischen 8,50 und 14 Euro/Quadratmeter bezahlt werden. Dazu kommen noch die Nebenkosten. Gegenüber 2017 fielen die Steigerungen aber eher gering aus – zumeist zwischen zehn und 20 Cent pro Quadratmeter.

Im Detail bekommt man für 8,50 Euro eine Standard-Neubauwohnung.

Gute Ausstattung und Lage müssen mit 9,70 Euro bezahlt werden, bei sehr guter Wohnqualität werden 11,10 Euro fällig. Top-Objekte kosten 14 Euro.

Günstiger wohnt man in Bestandsimmobilien. Hier reicht die Preisspanne von 6,70 bis 10,15 Euro. Der Preisanstieg gegenüber 2017 liegt zwischen zehn und 25 Cent. Die Angaben beziehen sich dabei aber auf eine typische Drei-Zimmer-Wohnung.

Generell gilt: je größer die Wohnung, desto günstiger (im Verhältnis) der Quadratmeterpreis. Kleinere, gefragte (Single-)Wohnungen sind häufig auf den Quadratmeter gerechnet teurer. Auch bei (möblierten) Studentenwohnungen werden zum Teil deutlich höhere Quadratmeterpreise gefordert.

Reihenhäuser

Im Kaufbereich sind sie der Preistreiber auf dem Oldenburger Markt. Bei Miet-Reihenhäusern ist dieser Trend noch nicht angekommen. Für ein 100-Quadratmeter-Häuschen werden 900 Euro fällig (plus 20 Euro). Für 120 Quadratmeter sind 1050 Euro zu zahlen (plus 50 Euro).

Einfamilienhäuser

Ein ordentliches neues Haus (125 Quadratmeter) kostet 1050 Euro Miete pro Monat kalt. Mehr Qualität und Größe (150 Quadratmeter) schlägt mit 1450 Euro zu Buche. Top-Häuser (200 Quadratmeter) liegen bei 1950 Euro. Hier gab es überwiegend nur moderate Erhöhungen im einstelligen Prozentbereich. Einfache Gebrauchthäuser (100 Quadratmeter) kann man für 725 Euro mieten. Größere Häuser sind zwischen 100 und 200 Euro günstiger als vergleichbare Neubauten.

Wer sparen will, sollte über die Stadtgrenze blicken. So liegen die Quadratmeterpreise für Neubauwohnungen in Westerstede beispielsweise zwischen 7,25 und 8,25 Euro.

Jasper Rittner
Redaktionsleitung
Redaktion Westerstede/Oldenburg
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