Oldenburg /Hannover Wie soll es weitergehen? Im Gespräch mit der niedersächsischen Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Barbara Otte-Kinast (CDU) hatten die Vertreterinnen des Niedersächsischen Landfrauenverbandes Weser-Ems (NLF) viele Punkte auf ihrer Agenda.

Ganz oben stand die Frage, wie es mit dem Niedersächsischen Weg weitergeht. Um die zwischen Landwirtschaftsverband, Naturschutzverbänden und Politik getroffenen Vereinbarungen für einen verbesserten Natur-, Arten- und Gewässerschutz mit Leben zu füllen, müssen entsprechende Gesetz geändert werden. Diese Gesetzentwürfe sollen nun Anfang nächsten Monats vorliegen und dann an die Verbände zur Anhörung gehen. Spätestens im Januar soll darüber dann im Parlament beraten werden, informiert Ministerin Otte-Kinast.

„Der Niedersächsische Landfrauenverband Weser-Ems unterstützt den Niedersächsischen Weg. Im Gegensatz zum Volksbegehren Artenvielfalt werden dabei die Landwirte, die letztlich die Maßnahmen auf ihrem Grund und Boden umsetzen müssen, mitgenommen. Was nützt ein Bündel Naturschutzmaßnahmen, das praktisch kaum umsetzbar ist und viele Höfe zum Aufgeben zwingt?“, stellt Präsidentin Ina Janhsen die Position des Verbandes klar. Deshalb sei man sehr an der Umsetzung interessiert und habe unter anderem für die Mitglieder auch Informationsmaterial sowie eine Argumentationshilfe für Diskussionen entwickelt.

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Der schleppende Ausbau von Breitband und Mobilfunk war ein weiteres Thema in dem eineinhalbstündigen Gespräch. Einige landwirtschaftliche Betriebe würden gerne Roboter und andere digitale Technologien einsetzen – ohne schnelle und lückenlose Netze geht das aber nicht.

Weiterhin ging es bei dem Treffen um die Einrichtung einer Vernetzungsstelle für gesunde Seniorenernährung in Niedersachsen. Dazu Vizepräsidentin Maren Meyer: „Diese Altersgruppe wurde bislang bei Initiativen und Projekten rund um die Ernährung viel zu wenig in den Blick genommen. Wir haben in eigenen Projekten beobachten können, dass es großen Verbesserungsbedarf gibt.“ Umso wichtiger sei es, über eine Vernetzungsstelle Bewusstsein zu schaffen und vor allem Unterstützungsangebote etwa für pflegende Angehörige zu entwickeln.

Weitere Themen des Tages waren der von Otte-Kinast geplante Gesellschaftsvertrag, Frauenquoten in Politik und Verwaltung, die Zusammenarbeit mit anderen Verbänden sowie Projekte der Land Frauen in Niedersachsen (beispielsweise „Demokratie meint dich“).

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