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Oldenburg Kein überdimensionierter Bau, sensibel mit dem Umfeld umgehend, funktional, einladend, offen und transparent: Oberbürgermeister Jürgen Krogmann schätzt den Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs für den Neubau des Oldenburger Stadtmuseums. Gewonnen hat der Beitrag der Architektengruppe GME aus Achim/Bremen. Den zweiten Preis holten die Oldenburger kbg-Architekten. 17 Millionen Euro wird das Projekt wohl kosten, die Hälfte übernimmt der Bund.

Villen bleiben stehen

Der Siegerentwurf aus anderer Perspektive.

Keine Angst, die historischen Villen an der Raiffeisenstraße, in denen das Museum seit 1915 beheimatet ist, bleiben stehen. Der viergeschossige Neubau plus Staffelgeschoss wird am Eingang zu den Museen und auf dem Gelände des Verwaltungsgebäudes errichtet, das abgerissen wird. Baubeginn könnte im Mai 2020 sein, die Eröffnung im September 2022 erfolgen. Ein ehrgeiziger Plan, der ins Wanken gerät, wenn bei den anstehenden Untersuchungen des Altbaus beispielsweise Asbest gefunden wird. Die Entsorgung würde viel Zeit in Anspruch nehmen.

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90 Bewerbungen waren für den europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb eingegangen, erklärte Professor Rolf Schuster als Vorsitzender des Preisgerichts. Ihm gehörten zudem stimmberechtigt Stadtbaurätin Gabriele Nießen, die Architekten Oliver Kilian, Christoph Roselius, Prof. Peter Pütz, Peter Carl, Carl Deters, Prof. Björn Kaiser, Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Gesamt-Museumsleiterin Dr. Nicole Deufel, Ursula Burdiek (SPD), Thomas Theilsiefje (CDU) und Kurt Bernhardt (Grüne) an. Der Entwurf der Achimer/Bremer Architektengruppe hat die Jury überzeugt, betonte Schuster in einer Pressekonferenz am Donnerstagmittag im Janssen-Museum. Zumal die gestellten Anforderungen hoch waren.

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2. Preis: Der Entwurf der kbg Architekten

Das Baugrundstück ist vergleichsweise klein, die unter Teilen des Grundstücks befindliche Tiefgarage mit ihren oberirdischen Ausgängen stellte die Planer vor hohe Anforderungen und das architektonisch nicht ganz einfache Umfeld galt es ebenfalls zu beachten. Schließlich gelang es fünf Arbeiten, in die engere Wahl zu kommen.

Geringe Wahrnehmung

Bislang wird das Stadtmuseum an dieser Stelle kaum wahrgenommen, das soll sich nun ändern, erläuterte Architekt Jürgen Keil (GME) seinen Plan, der über Weihnachten und Neujahr mit hohem persönlichen Engagement der Mitarbeiter entstanden ist, wie er augenzwinkernd bemerkte. Doch deren Einsatz hat sich gelohnt. Herausgekommen ist eine in hellem Klinker gehaltene Fassade, die im Erdgeschoss viel Glas vorweist und somit einen Einblick in den wunderschön gelegenen Museumsgarten bietet. Zwei große Fenster gewähren zudem aus dem 23,5 Meter hohen Gebäude einen Blick über die Stadt beziehungsweise in den Garten und Richtung Bahnhof.

Stadtmuseums-Chef Dr. Andreas von Seggern freut sich über den Neubau, der neben der hohen Funktionalität in exponierter, exklusiver städtischer Lage dem Stadtmuseum eine gute Zukunft verspricht. Der Höhepunkt sei der Pädagogik-Bereich im Obergeschoss mit an die Bedürfnisse der Besucher angepasster Ausstattung – und eben mit einem fantastischen Ausblick über die Stadt.


Ein Interview mit Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sehen Sie unter   www.nwzonline.de/videos 
Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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