Oldenburg Die Fastenzeit ist vorbei. Spätestens jetzt. Wer jedenfalls mit strengen Ernährungsregeln oder gar Diäten konfrontiert ist, sollte in diesen Tagen den Schlossplatz meiden. Das „Street Food Festival“, das am Freitagnachmittag begann, hat nämlich noch bis Sonntag das Ziel, die Oldenburger mit erhöhter Kalorienzufuhr zu beglücken.

Atmosphäre

Der Umzug auf den Schlossplatz ist schon ein großer Gewinn. Während sich die Verkaufswagen im vergangenen Jahr noch etwas unvorteilhaft in die Heiligengeiststraße quetschen mussten und dem Publikum wenig Bewegungsfreiheit ließen, bietet der neue Standort natürlich Platz für ein entspannteres Miteinander.

Programm

Freitag: noch bis 22 Uhr; 19, 20 und 21 Uhr: Emily Fröhling und Wulf Winkelmüller

Samstag: 12 bis 22 Uhr; 16 Uhr: Konzert „Die Blindfische“; 20 Uhr: Konzert „Flying Soultoasters“

Sonntag: 12 bis 19 Uhr (Familientag); 13 Uhr: Green Spirit; 13.30 und 16.30 Uhr: Magier Linnert; 14 und 16 Uhr: Nilsen; 15 und 17 Uhr: Sportakademie Dörsch

Anderseits fällt neben dem herrschaftlichen Schloss sofort die Schlichtheit der Streetfood-Szene deutlich auf. Vom stilvollen „Kochen am Schloss“ im Stadtfest-Umfeld, bei dem unterm Zeltdach an gedeckten Tischen von richtigem Geschirr gespeist wird, ist das Festival jedenfalls weit entfernt. Stattdessen dominieren Bierzeltgarnituren und Werbe-Sonnenschirme das Bild. Das Essen gibt es direkt auf die Hand oder auf Einweggeschirr. Immerhin besteht das zumeist aus weniger umweltschädlicher Pappe.

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Auswahl

Es gibt genügend Beispiele, bei denen Streetfood meist heißt: Brötchen auf, irgendetwas dazwischen, Brötchen zu – fertig ist der Burger. Das ist auf dem Schlossplatz anders. Natürlich gibt es auch hier Burger, zum Beispiel belegt mit Straußen-Fleisch oder in einer Variante, bei der das Brötchen aus asiatischen Ramen-Nudeln besteht. Doch es werden eben auch jede Menge Alternativen geboten.

Schlendert man an den Wagen vorbei, entdeckt man teils Unbekanntes wie afrikanische Puff Puffs (Teigbällchen) oder ungarischen Lángos (belegte Teigfladen), Klassiker der amerikanischen Küche wie Grilled Cheese oder Philly Cheese Steak und Alltägliches in neuen Varianten wie Pommes im Pizza-Stil oder Käsespätzle mit gezupftem Schweinebraten.

Auch an der Nachtischfront sollte jeder Besucher etwas finden: Churros mit Schokoladensoße, Eiscreme-Röllchen oder halb essbare, halb trinkbare Monster-Shakes – spätestens hier sind alle Diätpläne zum Scheitern verurteilt.

Preise

Gutes Essen ist natürlich nur zu entsprechenden Preisen zu haben. In der Regel wird frisch zubereitet (was bei großem Andrang auch für Wartezeiten sorgen kann), dementsprechend sollte man keine Billigangebote erwarten. Die meisten Hauptgerichte sind zwischen sieben und neun Euro (plus Beilagen) zu haben. Besonderheiten kosten auch mal mehr, Kleinigkeiten auch mal weniger. Die Nachtische beginnen meist bei vier Euro.

Patrick Buck stv. Redaktionsleiter / Redaktion Oldenburg
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