Oldenburg „Das ist eine sehr verdienstvolle Aktion der NWZ“, sagt Heinrich Book. Er ist Vorsitzender des ADFC. Und er findet, Oldenburg müsste mehr für Radfahrer tun. Gerade an Einfallstraßen wie der Nadorster Straße sei die Situation „nicht mehr zumutbar“. Auch der ADFC meldet der Stadtverwaltung regelmäßig Brennpunkte.

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Doch wenn man sich die Resonanz aus der Leserschaft anschaut, dann hat die Stadt bisher nicht viel getan.

„Kräftig durchgeschüttelt“ wird Gundel Teubner auf ihrem morgendlichen Radweg zur IGS Helene Lange. Der Weg am Ende des Hoyersgangs in Richtung Marschweg sei in einem sehr schlechten Zustand und müsste dringend saniert werden.

Die Tochter von Elke Hedemann sei sogar, aufgrund der erheblichen Unebenheiten an der Edewechter Landstraße, von ihrem Fahrrad gestürzt. „Das wird sicherlich nicht der einzige Vorfall gewesen sein“, gibt die Mutter zu bedenken.

Über den WhatsApp Chat mit NWZonline schrieb Andreas Flottemensch: „Der Brockhauser Weg, der zu einer Gartenpflanzenfirma führt, ist eine große Gefahr für Radfahrer und Fußgänger. Durch das tägliche Befahren mit Lastern sind Schlaglöcher mit fast 20 Zentimeter Tiefe entstanden.“

„Warum hat man 2015 die Übergänge an der Wilhelmshavener Heerstraße so gebaut, wie im vergangenen Jahrhundert?“, beschwert sich Hermann Diercks. Es seien Bordsteinkanten, anstatt eines abfallenden Radweges bei der Erneuerung angebracht worden.

Ein Stück zur Verbesserung beitragen, möchte Torsten Tammen. Es geht um die Straße Schloßplatz, welche besonders am Wochenende von Autos und Fahrradfahrern gleichermaßen stark genutzt wird. Er schlägt eine Einbahnstraßenregelung vor, so dass Autofahrer ausschließlich über den Schloßwall und über den Kasinoplatz herausfahren dürfen. Außerdem wären Fahrbahnmarkierungen für Fahrräder von Vorteil.

Für weitere Aufregung sorgt ein abrupt endender Radweg. Vom Bürgerbuschweg kommend, Richtung Brookweg verlaufe ein schlecht gepflasterter Fahrradweg. Er führt, für Autofahrer kaum einsehbar, hinter Bäumen vorbei wieder auf die Fahrbahn. „Dort endet er unvermittelt“, berichtet ein weiterer NWZ-Leser.

„Am Stau vor dem Restaurant Der Schwan befindet sich ein sehr enger Radweg, wo Fahrräder mit Fußgängern kollidieren“, schreibt Familie Teschke.

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Am Bardieksweg in Ofenerdiek gefährden Schlaglöcher und Flickweg die Radfahrer, warnt Jeanette Pomarska-Hurrelmann über Facebook.

Und Semi Chibani sieht Handlungsbedarf an den Voßbergen und der Schützenhofstraße sowie der Bahnhofsallee/Ecke Klingenbergstraße. In der Klingenbergstraße selbst ist der einseitige Radweg für beide Fahrtrichtungen ein Problem.

Jasper Rittner Redaktionsleitung / Redaktion Westerstede
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