Fahrverbote
Oberbürgermeister Krogmann: Keine Umweltzone in Oldenburg

Bild: dpa/Oliver Berg
Bild: dpa/Oliver Berg
Keine Freiartikel mehr in diesem Monat.

Bereits NWZ-Abonnent?

Jetzt anmelden

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Oldenburg Da wird vielen Besitzern älterer Autos ein Stein vom Herzen fallen: Eine grüne Umweltzone wird in Oldenburg nicht kommen. Das teilte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann (SPD) mit.

Eine Reduzierung der verkehrsbedingten Stickoxid­emissionen „ist ohne die Einrichtung einer Umweltzone für Fahrzeuge mit grüner Plakette möglich“, so Krogmann am Montag. Das sähen die Maßnahmen des „Green City Plans“ der Stadt vor. „Zonenbezogene Fahrverbote, die vor allem ältere Dieselfahrzeuge betroffen hätten, sind damit vom Tisch“, sagte Krogmann. Die Erreichbarkeit der City sei damit für den motorisierten Verkehr weiter sichergestellt.

Die von der Stadt vorgeschlagenen Maßnahmen „zielen auf eine unmittelbare und sichere Verringerung der Stickoxide ab“, heißt es. Konkrete Modellberechnungen hätten gezeigt, dass der Beitrag einer Umweltzone zur Senkung der Stickstoffemissionen sehr gering wäre. Letztlich kommt es darauf an, die Grenzwerte im Innenstadtbereich (vor allem im Bereich der Messstation) zu unterschreiten, dazu wäre es nicht verhältnismäßig, mehreren tausend Autofahrern die Einfahrt in einen flächenmäßig großen Bereich der Innenstadt zu verbieten.

Stattdessen finden sich im „Green City Plan“ zahlreiche andere Maßnahmen. Der wichtigste Schritt ist die beschleunigte Modernisierung der Bus-Flotte, ein verbesserten ÖPNV sowie die Umstellung des kommunalen Fuhrparks. Möglich sind auch punktuelle verkehrslenkende Maßnahmen. Mit diesem Paket sollen die Grenzwerte möglichst in zwei bis drei Jahren unterschritten werden.

Das könnte Sie auch interessieren