Oldenburg Die Jugend legt vor und dann sind alle dran: Das Alter spielt keine Rolle, wenn man sich für seine Umwelt engagieren will. Groß und Klein sind aufgerufen, sich an der stadtweiten Aktion „Oldenburg räumt auf“ am Samstag, 21. März, zu beteiligen.

Im vergangenen Jahr waren insgesamt mehr als 6000 Akteure mit von der Partie. Im Jahr davor waren es über 5000. Vielleicht gibt es diesmal ja einen neuen Rekord.

15,5 Tonnen Müll wurden im Jahr 2018 gesammelt, 2019 waren es 14,5 Tonnen. Auf das nächste Ergebnis darf man gespannt sein.

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Die Oldenburger Bürger-und Heimatvereine übernehmen wie in jedem Jahr die Organisation der Sammelaktion in den verschiedenen Stadtteilen. Zusätzlich zu diesen Vereinen haben im vergangenen Jahr weitere 87 Gruppen mit insgesamt 1453 Personen teilgenommen. Diese Information legte Volker Schneider-Kühn, Leiter des städtischen Abfallwirtschaftsbetriebes (AWB) in der jüngsten Sitzung des Abfallwirtschaftsausschuss vor. Dazu kamen noch 35 Schulen mit 4126 Schülerinnen und Schülern. Denn, wie immer, räumen am Tag vor dem Aktionstag Kinder und Jugendliche im Umfeld ihrer Schule auf. Diesmal also am Freitag, 20. März.

Der Großputz in Oldenburg hat Tradition. Er findet nun schon zum 21. Mal statt. Und viele Menschen sind Jahr für Jahr begeistert dabei. 2014 wurde in Kooperation mit der NWZ ein Treuepass ins Leben gerufen. Für diejenigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die dreimal hintereinander beim Frühjahrsputz aktiv waren, können bei einer Sonderverlosung der NWZ attraktive Preise gewinnen.

Neu seit dem vergangenen Jahr ist das „Plogging“. Diese Art des Müllsammelns während des Joggings stammt aus Schweden (Plocka upp = aufheben). Auch diesmal besteht die Möglichkeit, laufend Müll zu sammeln. 2019 waren beispielsweise Mitglieder des Lauftreffs des TuS Eversten sowie des SV Ofenerdiek eifrig beim „Plogging“ vertreten. Volker Schneider-Kühn freut sich: „Das war ein zusätzlicher Impuls. Für dieses Jahr haben wir schon die ersten Anmeldungen von Sportvereinen.“

Die Aktion „Oldenburg räumt auf“ dient nicht nur der Umwelt, sondern auch einem sozialen Zweck. Dazu stellt die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) neben einem Festbetrag zusätzlich 10 Cent pro gesammeltes Kilogramm als Spende zur Verfügung. Der von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern „ersammelte“ Betrag geht in diesem Jahr zu gleichen Teilen an die Oldenburger Tafel und an die Bahnhofsmission Oldenburg.

Zum Abschluss des Frühjahrsputzes treffen sich alle Sammlerinnen und Sammler dann auf dem AWB-Betriebsgelände, Wehdestraße 70. Als Dank gibt es dort einen kostenlosen Imbiss und Sachpreise bei der Tombola. „Für den AWB ist es die Veranstaltung des Jahres“, sagt Betriebsleiter Schneider-Kühn.

Wie immer stellt der AWB kostenlos Handschuhe und Müllsäcke zur Verfügung, die zwei Wochen vor dem Aktionstag beim AWB abgeholt werden können oder am Sammeltag beim jeweiligen Bürger- und Heimatverein zu bekommen sind.

Wer an „Oldenburg räumt auf“ teilnehmen möchte oder Fragen hat, kann sich beim AWB unter Telefon   235-25 73 und 235-34 42 melden.


Mehr Infos und Anmeldung unter   www.oldenburg-raeumt-auf.de 
Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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