OLDENBURG Eine Aufsicht wäre dem Bäderbetrieb zu teuer. Verbesserungen sind aber geplant.

Von Karsten Röhr OLDENBURG - Hohe Wellen schlug gestern die Berichterstattung über die Rutschen-Unfälle im Olantis-Bad. Leser kündigten an, die dunkle Riesenrutsche erstmal zu meiden, andere berichteten von ähnlichen Unfällen. Urban Ingenerf: „Meine Tochter Judith stieß in der dunklen Rutsche mit einem sechsjährigen Mädchen zusammen und verletzte sich die oberen beiden Schneidezähne.“ Obwohl die Tochter Grün gehabt habe „und auch noch einige Sekunden danach wartete, erfolgte der Zusammenprall, den sie auch nicht vorhersehen konnte, da die Rutsche keine Sicht ergab“. Im Übrigen gehörten die Sechsjährige und seine Tochter „weder zur Kategorie langsam noch bekloppt“, so Ingenerf in Anspielung auf eine Aussage von Bäderchef Carl-Stephan Matti, der damit die beiden Gruppen, die am häufigsten in Unfälle verwickelt würden, charakterisiert hatte.

Matti kündigte gestern allerdings an, mit Verbesserungen nicht bis zum Besuch des Rutschenherstellers am 3. Juni zu warten. Eine Schließung oder eine Beschleunigung der Bahn, die neue Gefahrenquellen berge, kämen zwar nicht in Frage, es werde aber alles getan, um auch bei sachgemäßer Benutzung keine Unfälle mehr zu riskieren. Bis zum Wochenende solle die Rotphase nun von 15 auf 30 Sekunden verlängert werden. Bis Ende nächster Woche soll ein Bildschirm installiert werden, auf dem die Rutschenden vor dem Start verfolgen können, wann der Vorrutscher die Röhre verlassen hat. Außerdem wird die dunkle Rutsche beleuchtet und am Start statt des grünen ein oranges Licht installiert, um die Restgefahr zu signalisieren. Eine Extra-Rutsch-Aufsicht lehnte Matti aus Kostengründen ab.

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