Ofenerdiek Die letzten Geheimnisse des Bauvorhabens Stadtteilpark Swarte-Moor sind gelüftet. Visavis der Mensa an der Oberschule Ofenerdiek steht seit einigen Tagen ein großes Bauschild und zeigt den Entwurf, den die Landschaftsarchitekten Kilian/Frenz erstellt haben.

Vielversprechend klingen die angestrebten Kriterien des Stadtteilparks Swarte-Moor – „Natur erleben, Bewegung und Spiel fördern, Begegnungen ermöglichen“ – die Landschaftsarchitekt Oliver Kilian Anfang August 2016 dem Umweltausschuss vorstellte (die NWZ  berichtete). Ziel der städtischen Planung ist es, einen öffentlichen Freiraum mit generationsübergreifenden Spiel-, Sport- und Freizeitangeboten zu schaffen.

In einem Anfang des Jahres gerodeten Kernbereich zwischen Oberschule, Sporthalle, Mensa und See werden 2017 die Bauarbeiten zum Sportpark Swarte-Moor beginnen. Der Wunsch des „AGM“-Arbeitskreises, dass auch Spiel- und Fitnessgeräte im Rundkurs um den See in den Kosten enthalten sein werden, hat sich nicht erfüllt.

Die für den Rundkurs geplanten Spiel- und Fitnessgeräte sollen zum heutigen Stand teilweise über die Arbeitsgemeinschaft Ofenerdieker Vereine mit Sponsorengeldern finanziert werden. Der Arbeitskreis hat erste Geräte, die für den Outdoorbereich geeignet sind, ausgesucht, hieß es vor Ort.

Unter den vier Bausteinen Natur, Bewegung, Begegnung und Spiel werden auf dem Plan die Standorte dargestellt. Die Kosten für die Gestaltung des Stadtteilparks belaufen sich auf 500 000 Euro. Ziel der städtischen Planungen ist es, einen neuen öffentlichen Freiraum mit generationsübergreifenden Spiel-, Sport- und Freizeitangeboten zu schaffen. Bei der Planung wurden die Bürger eng einbezogen. Ziel war es laut Umweltdezernentin Gabriele Nießen, zunächst ein stimmiges Gesamtkonzept für den öffentlichen Freiraum zu entwickeln. Dieses Konzept enthält Bausteine, die erst in späteren Jahren eingesetzt werden können und für die noch eine Finanzierung gefunden werden muss.

Der jetzige Zeitplan sieht eine öffentliche Ausschreibung für den Januar 2017 vor. Je nach Witterung ist im März/April mit dem Baubeginn zu rechnen. Für die Arbeiten rechnet die Stadt mit einer Bauzeit von vier bis fünf Monaten. Wenn alles störungsfrei läuft, werden die Arbeiten im August/September 2017 beendet sein.

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Nicht nur Haushaltsmittel fließen in den Stadtteilpark, sondern auch aus dem Spendentopf der Arbeitsgemeinschaft Ofenerdieker Vereine („AGM“) sollen Sportgeräte finanziert werden. „Über 9000 Euro sind bereits im Topf und wir werden noch weitere Spenden sammeln“, betont der „AGM“-Vorsitzende Hermann Diercks.

Hilbert Schoe, 1. Vorsitzender von Handel und Gewerbe Ofenerdiek (HUGO) und Arbeitskreismitglied, sagt zum Projekt: „Ich sehe den Stadtteilpark als ein Plus an sozialer Qualität im öffentlichen Raum. Es wird ein wunderbarer Ort für Begegnung und Kommunikation entstehen. Das wird den Stadtteil spürbar aufwerten.“ Christian Marke, 1. Vorsitzender des Sportvereins Ofenerdiek, fügt hinzu: „Die Ideen und die Pläne der Stadt-/Grün-Planer, bis auf einige wenige Punkte, finde ich sehr gut. Für den SVO hat der neue Stadtteilpark Swarte-Moor den Vorteil, dass sich alle Außen- und Freizeitsportler – egal ob fürs Walken, Wandern, Laufen, Sportabzeichen oder anderes – dann auf und in einer neuen schönen Freizeitanlage bewegen können.“ Die Volleyballer könnten auf neuen Plätzen und neuem Sand ihren Beachvolleyball-Spaß haben. Und vielleicht werde es auch bald eine Abteilung/Gruppe Boule/Pétanque im SVO geben, so der Vorsitzende.

Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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