Eversten Frank Gandyra fühlt sich von der Bauverwaltung ungerecht behandelt. Direkt neben seinem Haus an der Hundsmühler Straße sind die Grundstücke 175/177 für eine Bebauung vorbereitet worden. Gegen die Bebauung der Grundstücke hat Gandyra Widerspruch eingelegt (die NWZ berichtete).

Genehmigt worden ist laut Gandyra nun der Bau von zwei Vier-Parteien-Häusern im vorderen Bereich der Grundstücke mit jeweils zwei Vollgeschossen. Verständnis hat er dafür nicht. Er selbst hatte im Jahr 2007 einen Antrag auf den Ausbau seines Hauses mit zwei Vollgeschossen gestellt. Das ist ihm von der Stadtverwaltung unter Hinweis auf die eingeschossige Bauweise in der Nachbarschaft untersagt worden.

Es sei nicht nachvollziehbar, dass im August 2015 für das Grundstück 177 im vorderen Bereich zur Hundsmühler Straße ein Drei-Parteienhaus und im hinteren Bereich ein Einfamilien- oder ein Doppelhaus genehmigungsfähig waren und nun im vorderen Bereich je ein Vier-Parteienhaus auf dem Grundstück 177 und auch auf 175 genehmigt werden.

Die Entscheidungsgrundlage hat sich für die Verwaltung im Laufe der vergangenen Monate allerdings grundlegend geändert, hatte Stadtsprecher Reinhard Schenke gegenüber der NWZ  angekündigt. Hinter den Grundstücken entlang der Hundsmühler Straße entstanden zwischenzeitlich gegen den entschiedenen Widerstand von Anliegern und Nachbarn fünf Mehrfamilienhäuser mit 52 Wohnungen. Die Zufahrt in die Tiefgarage führt direkt am Grundstück von Gandyra vorbei. Nun wird diese Bebauung laut Schenke bei der Abwägung für eine Baugenehmigung mit einbezogen. Das bedeutet, dass auch an der Hundsmühler Straße Mehrparteienhäuser genehmigt werden.

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Was auf dem hinteren Bereich der Grundstücke passieren soll, steht noch nicht fest, teilte Jörn Kranenkamp, Geschäftsführer Eiskamp Immobilien, mit. Denkbar sei auch, das Grundstück für die Bebauung mit einem Einfamilienhaus zu verkaufen. Entschieden sei aber noch nichts.

Gandyra befürchtet demgegenüber, dass auch dort Mehr-Parteien-Häuser entstehen, die wegen des Schattenwurfs die Wirtschaftlichkeit seiner Solaranlage einschränkten. Weitere Beeinträchtigungen könnten sich durch den zunehmenden Autoverkehr auf dem Nachbargrundstück ergeben.

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Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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