Oldenburg/WiesmoorMöbel Buss wird größer: Das Familienunternehmen mit Stammsitz in Wiesmoor will seine Niederlassung in Oldenburg erweitern – und zwar deutlich: „Von derzeit 25 000 auf dann 40 000 Quadratmeter”, sagt der Oldenburger Geschäftsführer Marcus Buss. Zur Höhe der Investition macht er keine Angaben: „Dafür sind noch zu viele Fragen offen.“ Dennoch dürfte es um einen zweistelligen Millionenbetrag gehen.

Seit knapp drei Jahren steht der Markt des ostfriesischen Möbel-Clans am Oldeweg. Rund 100 Menschen sind dort beschäftigt. Die Eröffnung der Niederlassung – 5000 Quadratmeter größer als der Stammsitz in Wiesmoor – „war genau der richtige Schritt“, sagt Buss. Nun sei es an der Zeit, das Haus weiter auszubauen. Vermutlich bleibt den Möbel-Veteranen – die Familie Buss ist seit 30 Jahren im Geschäft – keine andere Wahl. Wer im hart umkämpften Markt bestehen will, muss Flagge zeigen. Dennoch sei Oldenburg – auch mit Ikea – in Sachen Möbel immer noch so „etwas wie ein weißer Fleck auf der Karte“, so Geschäftsführer Bernhard Buss, einer von drei Brüdern, die das Unternehmen aufgebaut haben. „Wenn wir den Flecken nicht besetzen, dann tut es ein anderer“, sagt er. Möbel Buss hatte bis vor einigen Wochen noch auf ein Gartencenter als Frequenzbringer auf einem Nebengrundstück gesetzt. Die Oldenburger Politik machte den Betreibern aber einen Strich durch die Rechnung und lehnte eine Ansiedlung

ab. Nun baut Buss selbst.

In den ersten beiden Jahren in Oldenburg habe man viel optimiert, sagt Marcus Buss. Hunderte Quadratmeter seien umgestaltet worden, um den Geschmack des städtischen Publikums zu treffen: „Aber es fehlt noch etwas”, sagt der Chef. Der Kunde wünsche ein umfassendes Angebot in allen Sparten und wolle nebenbei etwas erleben: „In unserem Restaurant treffen sich Kaffeekränzchen zur Geburtstagsfeier”, sagt auch Bernhard Buss.

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Natürlich sollen sie zudem möglichst viel Umsatz bringen. Die Buss-Familie – die Mitglieder tagen nach Möglichkeit an jedem Mittwochvormittag – hat sich für Oldenburg auf drei Verkaufswege festgelegt. Es wird einen Discount-Bereich geben, eine Abhol-Abteilung nach Ikea-Vorbild und einen Bereich, der am ehesten dem Programm eines klassischen Möbelhauses entspricht: hochwertige Waren, am besten von namhaften Herstellern. Marken seien den Oldenburger Kunden wichtig, so Marcus Buss. „Das Publikum ist auf jeden Fall ein anderes als in Wiesmoor.“ Etwas jünger, etwas trendbewusster.

Wann die Erweiterung in Oldenburg abgeschlossen wird, steht nach Angaben von Marcus Buss noch nicht fest. „In zwei oder drei Jahren sollte es so weit sein”, sagt er. Dann werde man 25 zusätzliche Mitarbeiter einstellen.

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