OLDENBURG OLDENBURG - Die Lage bei Hüppelux spitzt sich zu: Es sei völlig unklar, ob das Insolvenzverfahren wie geplant Anfang Oktober eröffnet werden kann, berichtete gestern die IG Metall. Der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Michael Strauß brauche mehr Zeit, um Außenstände einzutreiben, berichtete Andreas Hinz von der IG Metall gestern.

Für die 220 Beschäftigten bedeutet das, dass sie voraussichtlich schon im September ohne Geld dastehen. Das Insolvenzgeld werde nur dann weiter gezahlt, wenn das Verfahren eröffnet werde. Da das nicht absehbar sei, habe die Arbeitsagentur den Beschäftigten geraten, jetzt zu kündigen. Nicht gezahlte Bezüge bedingten einen Sonderkündigungsgrund, somit falle keine dreimonatige Sperre an: „Nur Kündigung sichert lückenlose Zahlung“, sagte Hinz.

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Für die Beschäftigten stehe nun die Entscheidung an, zu kündigen oder ohne Geld beschäftigt zu bleiben, um beim Einstieg eines Investoren im Boot bleiben zu können. Diese Hoffnung gehe aber gegen Null, so die IG Metall.

Unklar sei auch, ob im Oktober Restaufträge abgearbeitet würden – und ob dies mit eigenen Kräften oder Leiharbeitern geschehe. Die Rede ist von 80 Leuten.

Thorsten Kuchta stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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