Kreyenbrück „Grundsätzlich gelungen“ – so bezeichnet Willi Kolodziej den Klingenbergplatz, der nach jahrelanger Planung und mehrmonatiger Bauzeit weitgehend umgestaltet wurde. Dem Lob fügt der Vorsitzende der Interessengemeinschaft „Die Kreyenbrücker“ allerdings Einschränkungen bei.

Scharfkantige Flacheisen-Radstellplätze, zu große Beete, die Marktbeschickern das Manövrieren erschwerten, Sitzbänke unter „Honigtau triefenden Alt-Bäumen“ zählte Kolodziej beim Neujahrsempfang der IG als verbesserungswürdig auf.

Am meisten stößt den Kaufleuten und anderen Anliegern allerdings auf, dass die Bauarbeiten im Frühjahr weitergehen. Geschäfte und Marktbeschicker hätten schon bei der neunmonatigen Platzgestaltung „erhebliche Umsatzeinbußen“ erlitten. Diese setzten sich nun „mit unbekannter Zeitdauer“ fort. Man solle den Verantwortlichen des Zeitplans „zwei volle Monatsgehälter streichen“, ärgerte sich Kolodziej.

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Gespräch mit Künstlern

Zerschlagen haben sich die Pläne für den Bau eines Hörstuhls als künstlerisches Element auf dem Klingenbergplatz. Nach dem Rückzug von Künstlerin Bärbel Deharde Ende 2018 aus persönlichen Gründen liefen nun Gespräche mit zwei Oldenburger Künstlern über Alternativen. 5000 Euro von der Interessengemeinschaft stellte der Vorsitzende für das Kunstwerk in Aussicht. Er appellierte an die Stadt, die fehlenden 25 000 Euro für die Sanierungsmaßnahme zu finanzieren.

Wie die Stadtverwaltung der NWZ auf Anfrage mitteilt, wird „Anfang 2019“ zunächst die „Pflasterbefestigung der Nebenanlagen der Cloppenburger Straße in Höhe des Klingenbergplatzes erneuert“. Ab März plane der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband, Kanäle zu erneuern: Und zwar zum einen in der Klingenbergstraße, von der Einmündung Cloppenburger Straße bis zur Einmündung Alter Postweg, und zum anderen im Alten Postweg von der Einmündung in die Klingenbergstraße bis Höhe von Hausnummer 13.

In der zweiten Jahreshälfte werde die Stadt den Klingenbergplatz auf der Fläche östlich des Alten Postwegs (ehemals AEG-Gelände) um elf weitere Parkplätze erweitern, teilte der Sprecher mit. Gleichzeitig würden bis Ende 2020 die südlichen Nebenanlagen der Klingenbergstraße im Bereich des Stadtteilzentrums erneuert.

Ideen gesucht

Auf der Cloppenburger Straße seien 2019 keine Bauarbeiten geplant, teilten Stadt und OOWV mit. Entsprechende Mutmaßungen waren beim Neujahrsempfang geäußert worden. Vielmehr soll die sogenannte Ideenwerkstatt fortgesetzt werden, die Vorschläge für eine Weiterentwicklung der überlasteten Straße erarbeitet. Nächster Termin: Mittwoch, 6. Februar, 18 bis 21 Uhr, Oberstufen-Gebäude der IGS Kreyenbrück (Kneippstraße 14). Anmeldung: mail@tollerort-hamburg.de (bis 30. Januar). Das Verkehrsplanungsbüro SHP Ingenieure stellt Ideen vor.

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Christoph Kiefer Chefreporter / Reportage-Redaktion
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