Kreyenbrück Das wird eine runde Sache: Auf dem Grundstück hinter dem neuen EWE-Verwaltungsgebäude (ehemaligen Kinderkrankenhaus) an der Cloppenburger Straße haben die Arbeiten für das neue Stadtteilzentrum Kreyenbrück begonnen. Die familiengeführte Lebensmittelmarktkette Aktiv &Irma lässt dort einen Supermarkt und weitere Gebäude für Gewerbe bauen. Das Besondere am Markt ist seine runde und offene Bauweise. „Die organische Form des Gebäudes leitet sich von den erhaltenswerten Bäumen auf dem Grundstück ab. Wir bauen um die Bäume herum“, nennt Projektleiter Heiko Matthias vom Büro Neun-Grad-Architektur den Grund für futuristisch anmutende Gestaltung.

Mit dem Start der Bauarbeiten geht ein langgehegtes Projekt in seine entscheidende Phase. Schon vor sieben Jahren gab es die erste Bürgerversammlung zum „Stadtteilzentrum Kreyenbrück“ auf dem Gelände der seit 2003 verwaisten Kinderklinik. Aber erst in diesem Januar erhielt Aktiv &Irma die Baugenehmigung. Dazwischen lagen diverse Umplanungen, um in dem sensiblen Baugebiet möglichst viele Wünsche zu berücksichtigen.

Das neue Stadtteilzentrum entsteht auf dem Gelände zwischen Klingenbergstraße und An den Voßbergen. Dort hat sich bereits einiges getan. 2013 wurde das ehemalige Schwesternwohnheim abgerissen. Der neue Kindergarten ist fast fertig. Für Mittwoch, 6. Mai, steht die Einweihung an. Nutzen dürfen den Neubau in der Straße An den Voßbergen die Mädchen und Jungen des Kindergartens St. Johannes. Deren bisheriges Domizil an der Klingenbergstraße und das angrenzende frühere Wohnhaus werden in den nächsten Monaten abgerissen. „Dort entsteht ein Geschäftshaus mit Arztpraxen“, berichtet Jochen Rehling, Projektentwickler bei Aktiv &  Irma.

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Kernstück des Gesamtprojekts ist aber der neue Supermarkt mit einer Verkaufsfläche 2400 Quadratmetern. „Das wird unser größter Markt“, informiert Marco Frerichs, Geschäftsführer von Aktiv&Irma, beim Rundgang über die Baustelle. Mit Eröffnung des neuen Markts im Frühjahr nächsten Jahres schließt er den in der Nähe gelegenen Markt am Giesenweg. Das Personal wechselt von dort in den Rundbau. Zu erreichen sein wird dieser von vier Seiten (Cloppenburger Straße, Klingenbergstraße, An den Voßbergen sowie Rad- und Fußweg Münnichstraße).

Für die außergewöhnliche Architektur des neuen Supermarkts gab es schon bei den ersten Präsentationen viel Beifall. Kein Wunder. Für die Aktiv&Irma-Supermärkte in Hude, Eversten und an der Alexanderstraße erhielt das verantwortliche Büro verschiedene Architekturpreise.

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Rainer Dehmer Oldenburg / Redaktion Oldenburg
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