OLDENBURG Tief „Frank“ weit draußen über dem Atlantik und Tief „Erich“ östlich von Island machen Hoch „Oldenburgia“ schwer zu schaffen. Und so bringt das nach Oldenburg benannte Hochdruckgebiet wohl vor allem Südfrankreich, Bayern und den Alpenländern zum Wochenende gutes Wetter, ist Axel Koenig ein wenig enttäuscht über den Erfolg der Aktion seines Kreativkreises.

Kein Vergleich zum Jahr 2005, als das erste Hoch „Oldenburgia“ im Herbst sechs Wochen lang für Sonnenschein von Spanien bis Moskau sorgte. Eine tolle Werbung für die Stadt war das damals, die durch das nach ihr benannte Hochdruckgebiet deutschlandweit in die Schlagzeilen geriet. Doch auch wenn dem jetzigen Hoch deutlich weniger Aufmerksamkeit beschieden sein dürfte, in den Medien taucht es in diesen Tagen trotzdem unter diesem Namen auf.

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Vergeben hat den Namen übrigens das Team Wetterpaten vom Institut für Meteorologie der FU Berlin, das von Studenten des Studienganges Meteorologie betreut wird. Die Preise für die Patenschaften von Hochs und Tiefs sind unterschiedlich, da Hochdruckgebiete eine längere Lebensdauer haben und so länger auf den Wetterkarten erscheinen. Im Jahr werden durchschnittlich 50 bis 60 Hochs und etwa 150 Tiefs getauft. Ein Hoch kostet 299 Euro, ein Tief nur 199 Euro.

Ob Hoch „Oldenburgia“ auch in Oldenburg für besseres Wetter sorgen wird, ist noch relativ unklar. „Frank“ und „Erich“ versperren ihm den Weg in den Norden schwer. Allenfalls am Sonnabend wird es voraussichtlich auch über dem Norden Sonne bringen, kündigt Annett Spillmann vom Deutschen Wetterdienst an. Schon am Sonntag verabschiedet „Oldenburgia“ sich Richtung Balkan, worüber sich vor allem die Griechen freuen dürften.

Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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