Haarenesch Mit Beginn der Sommerferien musste der Oldenburger Turnerbund (OTB) seine Vereinsangebote in den Sporträumen der vereinseigenen Sportstätte, Haarenufer 9, für mehrere Wochen einstellen.

Grund sind die Elektroinstallationen und -verteilungen der 1891 beziehungsweise 1965 gebauten Gebäude, die nicht mehr dem Stand der Technik entsprachen. Zum anderen sollte die Möglichkeit genutzt werden, mit geringer finanzieller Eigenleistung durch Umrüstung auf LED-Lichttechnik einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und Kosteneinsparungen beim zukünftigen Stromverbrauch zu realisieren.

361 000 Euro

Fachplaner für Licht- und Elektrotechnik hatten zuvor die Bedarfe ermittelt. Als Investitionsvolumen wurden dabei 361 000 Euro ermittelt. Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative werden vom Bund rund 51 000 Euro, vom Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport 100 000 Euro und von der Stadt Oldenburg 108 0000 Euro Fördersumme in Aussicht gestellt.

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55 Prozent durchschnittliche Stromeinsparung soll es bringen – das entspricht einer CO2-Einsparung von 691,78 Tonnen über die Lebensdauer aller Leuchtsysteme. Die Vereinsverantwortlichen sind sich sicher, dass sich die Eigenleistung von 102 000 Euro schnell amortisiert. Aufseiten des Bundes ist der Projektträger Jülich (PTJ) im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit für die Bearbeitung des Förderantrages und die Auszahlung der Fördermittel zuständig.

„Die Ausführung des Projektes schien Anfang des Jahres zunächst gefährdet, da sich die Antragsbearbeitung aufseiten des Landes verzögerte“, sagt OTB-Geschäftsführer und Projektleiter Frank Kunert. Erst nachdem der Bewilligungsbescheid dann Ende März zugegangen war, konnte das Ausschreibungsverfahren weiter vorbereitet werden. Letztlich erwies sich dabei die Schleswig-Holsteiner Firma Pohl Service GmbH als günstigster Anbieter, dem aber erst Mitte Juni der Auftrag zur Durchführung der Arbeiten erteilt werden konnte.

Kunert sei trotz bestehender Lieferengpässe zuversichtlich, dass die Arbeiten bis zum Ende der Schulferien am 26. August abgeschlossen werden können. Mit Fachplanern und Vertretern des Auftragnehmers überwacht er in wöchentlichen Baubesprechungen den Fortschritt der Arbeiten.

Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemission leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.

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