Oldenburg Keine Frage: Die gelben Warnwesten stifteten ein Wir-Gefühl. Erstmals waren sie an Helfer verteilt worden, und die meisten von ihnen trugen sie sogar noch auf der Abschlussfeier. Ein Großteil der 750 Freiwilligen fand sich am Sonnabendmittag beim Abfallwirtschaftsbetrieb ein, um sich nach getaner Arbeit bei Suppe und Getränken vom Frühjahrsputz zu erholen. „Der Saal ist voll, die Stimmung gut“, rief Stadträtin Silke Meyn den Ehrenamtlichen zu, die sich an „Oldenburg räumt auf“ beteiligten.

„Man trifft hier viele Gleichgesinnte und tauscht sich aus“, berichtete Rolf Pioch vom Sportfischerverein, während er – immer noch mit gelber Weste bekleidet – seine Gulaschsuppe verzehrte. In den Stunden zuvor hatten Pioch und seine Mitstreiter wieder einmal jede Menge Unrat aus der Haaren gefischt. „Verkehrsschilder, Fahrräder, das Übliche“, schilderte Vereinskollege Bernd Gehrmann.

An einer sauberen Umwelt ist selbstverständlich auch Ute Dorczok (Vorsitzende des Fördervereins Kiola) und Manfred Diers (Geschäftsführer der Selam-Lebenshilfe) gelegen. Zusätzlich freuten sie sich, dass die Abfallmenge beim Wiegen die Elf-Tonnen-Marke überschritt. Denn für jedes Kilo spendete die LzO zehn Cent für den guten Zweck und rundete die Summe auf 1500 Euro auf. Jeweils 750 Euro fließen somit in die Projekte der beiden Organisationen. „Ich finde das Engagement der Oldenburger bemerkenswert“, lobten Dorczok und Diers in Anwesenheit von Olaf Meenen und Gabriele Mesch (beide LzO).

Die Selam-Lebenshilfe kümmert sich um ambulante Hilfen für behinderte Menschen in Oldenburg und Umgebung, zum Beispiel im Bereich Wohnen. Kiola plant eine familienähnliche Kurzzeitpflege für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, um deren Eltern ein paar Tage im Jahr ein wenig Erholung von ihrem anspruchsvollen Alltag zu gönnen.

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In besonders guter Erinnerung werden den Nachmittag Wolfgang Kiehne und Hans-Joachim Luckau behalten. Kiehne gewann bei der Tombola auf der Abschlussveranstaltung den ersten Hauptpreis: eine Wochenendreise für zwei Personen in eine Stadt seiner Wahl. Luckau freute sich über den zweiten Hauptpreis, ein von der NWZ zur Verfügung gestelltes iPad.

Auf lebhaftes Interesse stieß auch der neue Treuepass: Viele Sammler ließen sich die Karte der NWZ  beim AWB stempeln und nehmen nach dem dritten Stempel an einer Verlosung mit attraktiven Preisen teil.

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