Donnerschwee Mit einem neuen Vorsitzenden geht der Hegering Oldenburg-Nord in das neue Jagdjahr. Die Mitglieder wählten am Dienstagabend auf der Jahreshauptversammlung im Weyenhof Christian Brummer in das Amt. Der bisherige Vorsitzende Heiko Schröder hatte sich nach 36-jähriger Vorstandstätigkeit, davon 20 Jahre als Vorsitzender, nicht für eine Wiederwahl zur Verfügung gestellt.

Neuer stellvertretender Vorsitzender wurde Henning Meyer-Helms, da auch Hans-Hermann Mohrmann nach langjähriger Tätigkeit ausgeschieden ist. Beide ausgeschiedenen Waidgesellen wurden vom Ehrenvorsitzenden Herwig Witte für ihre erfolgreiche Arbeit zur Sicherung einer zukunftsorientierten Jagd gelobt. Für die Schriftführung ist weiterhin Hans-Georg Brünjes zuständig. Kassenwart bleibt Axel Bielefeld. Die Öffentlichkeitsarbeit betreut neu Susanne Schütz. Annette Wöbken erhielt für ihre 40-jährige Mitgliedschaft in der Jagdhornbläsergruppe die Ehrennadel der Landesjägerschaft verliehen.

Schwerpunkt der Vereinsarbeit im kommenden Jagdjahr liege Christian Brummer zufolge auf einer intensivierten Schießausbildung, da damit gerechnet werden muss, dass sogenannte Schießnachweise künftig für jeden aktiven Jäger zur Pflicht werden. Auch die Jagdhundeausbildung und das Anlegen von Wildäckern zum Schutz für Wildtiere sollen ausgebaut werden. Hierfür wird nach verfügbaren Flächen gesucht.

Kreisjägermeister Ferdinand Wehage referierte im Anschluss an die Regularien über aktuelle Tagesfragen und Änderungen im Jagdrecht. Geplante Änderungen im Jagdrecht und im Waffenrecht stehen vor der Umsetzung, so die Frage „Können Jäger in Zukunft mit Schalldämpfern schießen?“ In einigen Bundesländern ist dies bereits erlaubt. Hier wird Klärung erwartet. Eine weitere Änderung des Waffengesetzes ist beschlossen. Es geht um die Sicherheitsstufen von Waffenschränken.

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Das Jagdgesetz schreibt in bestimmten Bereichen eine sogenannte Intervalljagd vor. Dabei wechseln Zeiträume der längeren Jagdruhe mit kurzen Zeiträumen der intensiven Bejagung ab. Dies muss von den betroffenen Revierinhabern umgesetzt werden.

Laut den Jägern breiten sich Nutrias rasant aus. Sie müssten streng bejagt werden, denn sie verursachten hohe Schäden in der Natur. Trecker versackten in Grabennähe, eingesetzte Jagdhunde würden attackiert und unter Wasser gezogen. Die Vermehrungsrate der Nutrias liege bei drei bis vier Würfen pro Jahr.

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