Betrifft: „Wurden Mietern Gifte verheimlicht?“ (NWZ vom 13. August und nachfolgende Berichte)

Am 24. Juli wurden laut Frau Jahn und Herrn Beyer, (selbstgewählter Vorstand Interessengemeinschaft Englische Siedlung) alle Haushalte der Siedlung per Postwurfsendung für den nächsten Tag zu einer Sitzung eingeladen. Dort wurden Ergebnisse eines Gutachtens von neun Dachbodenproben vorgelegt, in dem auf eine erhebliche Gesundheitsgefährdung für alle Bewohner der Siedlung durch Insektizide und andere Gifte hingewiesen wurde. Es lebten bis zum 15. August zwei Flüchtlingsfamilien in unserer Siedlung.

Fakt ist, eine davon wurde weder per Postwurfsendung eingeladen noch danach persönlich oder schriftlich (es existiert ein Protokoll) über die oben genannten Ergebnisse informiert. Dies sollte laut Protokoll jedoch geschehen.

Wohl aber musste der selbstgewählte Vorstand nach eigener Meinung die Stadt als Mieter der dezentralen Flüchtlingsunterkunft informieren, da die Bima dies ja nicht getan hat. Es fanden keine Proben im Haus der Familie statt, die den Dachboden außerdem überhaupt nicht nutzt, bzw. betritt.

Die Familie wurde daraufhin ein paar Tage später ganz unvorbereitet durch Mitarbeiter der Stadt informiert, dass sie die Wohnung aufgrund der genannten Gefahr innerhalb von zwei Wochen verlassen müsste. Der selbstgenannte Vorstand gab zu der Information an, dass die Flüchtlinge bereits vor einem Jahr seitens der Stadt aufgefordert wurden, sich Wohnungen zu suchen, sich jedoch geweigert hätten mit der Aussage, dass wären nun ihre Wohnungen.

Fakt ist, dass dies nicht auf besagte Familie zutrifft, da nur anerkannte Flüchtlinge laut meiner Information eines Stadtmitarbeiters darauf hingewiesen werden, sich eine eigene Wohnung zu suchen. Es gab keinen Kommentar des Bedauerns oder der Hilfestellung der IG. (...)

Anke Krause, Matthias Schöning
Oldenburg

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