Von Karsten Röhr

Frage: Was verändert sich zurzeit am Markt für Torfprodukte?

Sandkuhl: Es finden erhebliche Konzentrationsprozesse im Handel statt. Der typische Fachhandelsbereich nimmt an Bedeutung ab, Großfilialisten wachsen und fusionieren.

Frage: Wie reagieren Sie auf die Herausforderungen?

Sandkuhl: Der zunehmende Wettbewerbsdruck erfordert eine permanente Überprüfung der Organisation und Rationalisierung der Ablaufprozesse. Weil sich die Speditionsbranche gerade konsolidiert, ist es zudem nicht so einfach, in extremen Saisonspitzen den kurzfristigen Orderanforderungen der Kundschaft Rechnung zu tragen. Die Hälfte des Jahresumsatzes wird schließlich von März bis Mai abgewickelt.

Frage: Wo rangiert Floragard am Umsatz gemessen?

Sandkuhl: Bei einer Zusammenfassung des Hobby- und Profimarktes im Bereich der Torf- und Erden-Fertigprodukte belegt Floragard einen der zwei vordersten Plätze in Europa.

Frage: Welcher Ihrer Partner verfügt über die größten Torf-Reserven?

Sandkuhl: Die verteilen sich auf mehrere Gesellschafterwerke im Saterland, Raum Sulingen und in Süd-Odenburg.

Frage: Wo findet der hauptsächliche Abbau für Floragard im Nordwesten statt?

Sandkuhl: In den Landkreisen Cloppenburg, Vechta, Nienburg, Leer sowie im Raum Schwerin und in Lettland in der Nähe von Riga.

Frage: Wie lange reichen die Ressourcen für einen rentablen Abbau etwa?

Sandkuhl: In Deutschland für die nächsten 30 bis 40 Jahre, hier sind bereits sehr erfolgreiche Renaturierungsprozesse für abgetorfte Flächen im Gange. Des Weiteren weicht die Branche aus auf erheblich längerfristige Rohstoffreserven im Baltikum, Skandinavien, Irland und Weißrussland.

Frage: Wie teilt sich der Umsatz auf internationalen gewerblichen Gartenbau und das Hobbysegment auf?

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Sandkuhl: Hälfte/Hälfte für Hobby- und Profiabsatz wie auch für das In- und Auslandsgeschäft.

Otto Sandkuhl ist Geschäftsfüher der Floragard-Gruppe (Oldenburg), die ihren Umsatz in 2006 auf 134,2 Millionen Euro gesteigert hat.

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