OLDENBURG Auf dem Fliegerhorst geben sich Filmemacher die Klinke in die Hand. Kaum sind Schauspieler, Regiemitarbeiter und Techniker der ZDF-Produktion „München 72“ verschwunden, da hört man bereits den nächsten Ausruf „Und Action!“.

Die Produktionsfirma ist eine andere, das Thema aber ist dasselbe: Auch Spiegel TV nutzt die einzigartige Kulisse des Fliegerhorstes und seiner Bauten, um den blutigen Terroranschlag auf die Olympischen Sommerspiele in München 1972 nachzustellen. Im Auftrag von NDR, WDR und Servus TV (Österreich) produziert Spiegel TV das Doku-Drama „Vom Traum zum Terror: Olympia München 1972“ – neben Originalschauplätzen sind bis zum 18. August auch Drehorte wie Oldenburg Arbeitsplätze für die Crew.

Am Mittwochabend ist auf dem Fliegerhorst das katastrophale Ende der Geiselnahme am Flugplatz Fürstenfeldbruck nachgestellt worden. Alle Geiseln, ein Polizist und fünf Terroristen wurden getötet. Zu den Aufgaben, die das Drehbuch von Marc Brasse und Florian Huber in Oldenburg vorsieht, gehört auch die spektakuläre Sprengung eines Hubschraubers.

In der Geschichte, erzählt aus der Sicht und der Gefühlslage von Augenzeugen (Sportler, Polizisten, Politiker und Funktionäre), sind unter anderem die Schauspieler Stephan Luca (Polizist Heinz Hohensinn), Matthias Koeberlin (Hubschrauberpilot Klaus Bechler) und Michael Brandner (damaliger Innenminister Hans-Dietrich Genscher) zu sehen.

Klaus Fricke
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