OLDENBURG Wenn die Existenz einer Einrichtung seit ihrer Gründung regelmäßig auf der Kippe steht, dann ist eine Feier zum 15-jährigen Bestehen schon etwas Besonderes. Das merkte man auch den Vertretern der Volkshochschule (VHS) an, die am Freitag zu einer Feier in die Oldenburger Jugendwerkstatt (OJW) eingeladen hatten.

Freunde, Förderer und Kooperationspartner der Einrichtung hatten es sich nicht nehmen lassen, in der Werkstatt vorbeizuschauen. Als Ehrengäste begrüßten Hans-Peter Meyer, Direktor der VHS, und Gerd Hunke, Leiter der OJW, den Jugenddezernenten der Stadt, Martin Schumacher, die Vertreter der Arbeitsagentur (Arge), Volker Trautmann und Michael Schlesinger, sowie Wolfgang Wulf und Jürgen Krogmann, Vertreter aus dem niedersächsischen Landtag.

In der OJW haben Jugendliche und junge Erwachsene die Möglichkeit zur schulischen Bildung und beruflichen Orientierung. „Wir betreuen derzeit rund 100 Teilnehmer“, berichtete Hans-Peter-Meyer.

„Das, was hier in 15 Jahren geleistet wurde, verdient Respekt“, bemerkte Martin Schumacher. Die Stadt profitiere zudem von der Werkstatt, denn die Jugendlichen gestalteten u.a. Schulhöfe um, kümmerten sich um Pflanzungen und fertigten auch den „Olly“ an, mit dem die Stadt jährlich familienfreundliche Unternehmen auszeichnet.

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Zur Feier des Tages hatten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus der Werkstatt eine Ausstellung vorbereitet. An zahlreichen aufgestellten Wänden zeugten Fotos mit ergänzenden Erklärungen von den Erfolgen aus 15 Jahren OJW.

„Ich würde mir wünschen, dass wir mal drei Jahre in Ruhe arbeiten können, ohne dass jemand an unserem Stuhl sägt“, sagte Werkstatt-Leiter Gerd Hunke. Die Einrichtung kämpft seit Anbeginn um ihr Bestehen. Auch der Kooperationspartner Arge kann die finanzielle Unterstützung nur für jeweils ein Jahr im Voraus beschließen.

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