Daten zum Kleingärtnerverein Donnerschwee-Ohmstede

Mitglieder: über 400

Anlagen: Zehn Anlagen mit insgesamt 300 Gärten (Parzellen zwischen zirka 300 und 600 qm²) gehören zum Verein. Dabei handelt es sich um die Kleingärten Ammergau, Kuli I, Kuli II, Kuli III, Sorgenfrei, Hollwege, Waterende I, Waterende II, Schellstede und Brahmkamp.

1. Vorsitzender: Arno Kalkowski

2. Vorsitzende: Daniela Salzwedel

1. Kassierer: Heinz Lehwald

1. Schriftführerin: Hannelore Amme

Anschrift: Graf-Spee-Straße 51, 26123 Oldenburg

Vereinsbüro: mittwochs von 17 bis 19 Uhr sowie jeden ersten Sonntag im Monat von 10 bis 12 Uhr besetzt

Tel.: 0441/3 74 74

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Im Juni 1947 wurde der Verein gegründet. Heute zählt er zehn verschiedene Anlagen.

Von Susanne Gloger

Donnerschwee/Ohmstede Entspannung pur: Die findet hier jeder nach seiner Façon. Für den einen ist die Gartenarbeit das größte Vergnügen. Für den anderen ist es die Phase danach – wenn alles getan ist und er die Seele baumeln lassen kann. Arno Kalkowski, Vorsitzender des Kleingärtnervereins Donnerschwee-Ohmstede, mag beides gleichermaßen. „Ich hätte das nie von mir erwartet, dass ich mal mit Begeisterung Kleingärtner bin“, so der ehemalige Verwaltungsleiter beim Versorgungsamt und frühere Vorstandsvorsitzende der LVA.

Eigentlich wollte der 66-Jährige im Ruhestand golfen. Doch krankheitsbedingt ging das nicht. „Jetzt schlage ich nicht, jetzt schippe ich“, sagt Kalkowski lachend. Er bearbeitet eine Parzelle in der Anlage „Sorgenfrei“, eine von zehn Anlagen des Kleingärtnervereins. „Das ist hier eine Oase der Ruhe“, schwärmt der Ruheständler, der sich mittlerweile bestens mit dem Pflanzen und der Pflege von Blumen, Gemüsen, Obstsorten und Kräutern auskennt.

Aber nicht nur das: Für den bevorstehenden 60. Geburtstag des Vereins hat sich der Vorsitzende auch intensiv mit der Geschichte der Kleingarten-Kultur beschäftigt – im Allgemeinen und im Besonderen. Am Sonntag, 10. Juni, soll das Jubiläum ab 11.30 Uhr im Vereinsheim an der Graf-Spee-Straße 51 gefeiert werden.

„Heute steht mehr der Erholungswert im Vordergrund der Kleingartenarbeit“, so Kalkowski. „Ursprünglich entstanden waren die Anlagen zur Linderung der Not.“ Die Geschichte der Kleingärtner begann im frühen 19. Jahrhundert in England. Es wurde Land an Bedürftige verpachtet, um ihnen in wirtschaftlicher Notlage zu helfen.

Auch bei der Gründung des Kleingärtnervereins Donnerschwee-Ohmstede durch Diedrich Brinkmann im Juni 1947 sei es darum gegangen, das Nachkriegs-Elend zu lindern, weiß Kalkowski. Die Selbstversorgung mit Gemüse und Obst spielte damals die Hauptrolle.

Auch heute wird die Ernte aus dem eigenen Garten geschätzt. Bei Arno Kalkowski kommen zurzeit Salat, Gurken und Kohlrabi frisch auf den Tisch. „Die Gartenordnung schreibt ja den Anteil von Ackerbau, Rasen und Zierde sowie den Laubengutbereich genau vor. Aber wir sind da großzügig“, erklärt er.

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Das macht auch den Charme der Anlage aus. Jede der 71 Parzellen ist anders angelegt. So bunt wie die Flora ist auch die Struktur der Mitglieder. „Wir sind froh, dass wir gerade auch zehn jüngere Mitglieder aufgenommen haben. Bei uns gibt es viele Nationalitäten und ganz unterschiedliche Berufsgruppen“, erzählt der Vorsitzende.

Eines betont er: „Die Kleingärten erfüllen wichtige Aufgaben. Man bedenke, dass eine Anlage mit 50 Gärten von je 500 Quadratmetern innerhalb von zwölf Stunden zirka 2000 Kilogramm Kohlendioxid aus der Luft filtert und gleichzeitig 1800 Kilogramm Sauerstoff erzeugt.“

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