Betrifft: „Abriss kostet 14,6 Millionen Euro“; zur Zukunft des ehemaligen Finanzamts (NWZ vom 1. August)

(...) Dass das Finanzamt seinen alten Standort an der 91er-Straße behält, scheint nach den derzeitigen Überlegungen unwahrscheinlich zu sein, da sowohl das Land als auch die Stadt mit Oberbürgermeister Jürgen Krogmann im Rahmen der Stadtentwicklung für eine gewerbliche Nutzung des Grundstücks eintreten dürften.

Darüber hinaus könnten die Interessen des Grundstückseigentümers am Stubbenweg als Vermögensverwalter und einer Pachtdauer von fast 20 Jahren etwaigen Alternativlösungen im Wege stehen.

Zumindest auslegebedürftig sind aber (...) die Äußerungen des Finanzministers, er könne sich für einen Neubau an einer Oldenburger Ausfallstraße erwärmen; es bestehe wegen der fehlenden Optionen und insbesondere angesichts der vielleicht noch langjährigen Pachtdauer keine Eile für einen Abzug am Stubbenweg. (...)

Für mich als ausgedientem Finanzbeamten stellt sich unter anderem die Frage, wie der ab Dezember dieses Jahres geplante Abriss mit Kosten von 14,6 Millionen Euro und Kosten in Höhe von 12,5 Millionen Euro allein für den Systembau – insgesamt demnach rund 27 Millionen Euro – haushaltsmäßig zu verkraften sind.

Unter diesen Umständen müsste mehr als bisher auf eine Lösung dieses aktuellen Problems gedrungen werden. Insgesamt müsste den bestehenden Leerständen im nördlichen Stadteingangsbereich eine erhöhte Aufmerksamkeit gewidmet werden.

Dieter Tatje
Oldenburg

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