OLDENBURG Nicht belehren, sondern zuhören: Die „Nachtwanderer“ wollen Ansprechpartner für Jugendliche sein und auf diese Weise Aggressionen und Gewalt verhindern.

Bei ihrem ersten Einsatz an diesem Wochenende zeigte sich nicht nur die Zielgruppe neugierig; Auch Eltern kamen mit den neun Ehrenamtlichen ins Gespräch.

Organisiert wird das Projekt von der Arbeiterwohlfahrt (AWo) und dem Präventionsrat. Intention ist, jugendliche Gewalt und Kriminalität auf Dauer einzuschränken. „Die Jugendlichen können uns ansprechen, wenn sie Redebedarf oder Probleme haben. Gleichzeitig respektieren wir die Privatsphäre der jungen Menschen: Bei Bedarf können sie auf uns zukommen“, erzählt Johanna Stein, Sozialmanagerin der AWo.

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Die neun Freiwilligen, darunter SPD-Ratsfrau Germaid Eilers-Dörfler, werteten die Auftaktwanderung als gelungen: „Es ist toll, dass die Menschen so positiv auf uns reagieren. Eine Gruppe von Schülern will unsere Informationsblätter in der Schule verteilen. Außerdem kam eine Mutter auf mich zu und sagte es beruhige sie, dass es diese Initiative für ihre und andere Kinder gibt“, so das SPD-Mitglied.

Die „Nachtwanderer“ existieren in ähnlicher Form bereits unter anderem in Aurich und Bremen. „Eigentlich müsste es dieses Angebot in jeder deutschen Stadt geben“, meint Johanna Stein.

Noch ist das Projekt in Oldenburg in der Testphase. Um es dauerhaft realisieren zu können, sind die „Nachtwanderer“ auf weitere ehrenamtliche Helfer angewiesen. Diese werden im Bereich Erste-Hilfe geschult und erhalten Deeskalationstraining. Ziel ist, den Jugendlichen ab Anfang Juni freitags und sonnabends zur Verfügung zu stehen.

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