[SPITZMARKE]OLDENBURG OLDENBURG/KUC - Die IG Metall schlägt Alarm bei Hüppelux: Nach ihren Informationen gibt es offenbar trotz gegenteiliger Ankündigungen doch Bestrebungen der Geschäftsführung, mit einem Investor den Betrieb weiterzuführen – allerdings zu schlechteren Bedingungen für die Arbeitnehmer.

Das berichtete gestern Metaller Andreas Hinz. Er zieht diesen Schluss aus Berichten aus der Belegschaft. Demnach, so Hinz, habe die Geschäftsführung Mitarbeiter zu Einzelgesprächen gebeten, um ihnen einen Neuvertrag zu bieten – wenn sie selbst das alte Arbeitsverhältnis kündigten. Hinz: „Sicher scheint, dass die wöchentliche Arbeitszeit erhöht und die bisherige Prämie wegfallen soll.“ Geschäftsführung und Insolvenzverwalter lehnten es gestern ab, mit der NWZ zu sprechen – wie schon seit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens.

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Am 15. September war den Beschäftigten in einer Betriebsversammlung mitgeteilt worden, dass die Chancen auf Fortführung des Unternehmens bei „null Prozent“ lägen. Die Rede war davon, dass restliche Aufträge abgearbeitet werden sollten. Wie viel Arbeitnehmer dafür gebraucht würden (und wer es sei) blieb damals offen.

Nun aber, so Hinz, würde Mitarbeitern in den Gesprächen mündlich zugesagt, dass bei Einverständnis zu den finanziellen Einbußen „bei Weiterführung des Unternehmens eine Weiterbeschäftigung“ erfolge. Für die IG Metall sei die Situation sehr undurchsichtig, sagte Hinz: „Aufgrund der widersprüchlichen Informationen und der Missachtung der Rechte des Betriebsrates muss man vermuten, dass hier Fakten geschaffen werden sollen um den Betrieb für einen Investor lukrativer zu machen.“

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