OLDENBURG OLDENBURG - Die letzte Messe der Wintersaison 2005/2006 in der Weser-Ems-Halle ist auch die größte: 172 Aussteller haben sich angesagt zur 9. Nordhaus, die morgen um 14 Uhr beginnt und bis Sonntag, 2. April, dauert. Die Besucherzahl des Vorjahres von 11 500 soll wieder erreicht werden.

„Mindestens“, dürften Jana Binder und Vivien Laukat denken, schließlich ist die Bau- und Handwerksmesse erstmals vier Tage zu sehen, wird damit in der Dauer nur noch von der Blumenschau (ab 2007 übrigens im Jahresrhythmus) übertroffen „Wir haben auf Wunsch vieler Aussteller den Donnerstag dazugenommen“, erklären die Projektleiterinnen. „Dort erhoffen sie sich vor allem den Besuch des Fachpublikums.“

Dabei soll’s natürlich nicht bleiben, private Bauinteressenten sind ebenso gern gesehen. Wobei sich der Anlass des Besuchs geändert hat: Waren früher potenzielle Bauherren auf der Messe in der Mehrzahl, so trifft man inzwischen überwiegend Immobilienbesitzer, die aus- oder umbauen wollen. „Der Renovierungsmarkt wächst, der für Neubauten geht zurück“, sagt Werner Lindner vom Elektrofachgroßhandel Lehmkuhl.

Inspirationen für Veränderungen im Eigenheim könnte zum Beispiel das intelligente Haus bieten. In dieser Sonderschau wird eine mögliche Zukunft des Wohnens vorweggenommen. „Vernetzte Geräte, vom Mobiltelefon gesteuert – das ist schon jetzt mit lieferbaren Waren möglich“, sagen Lindner und Frank Hofer, Projektmanager des Partnerkreises Ökotec. Wobei man den Kunden erst einmal testen will: „Wir wollen das Thema anschieben, um zu sehen, ob Interesse vorhanden ist.“

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Am Baustoff Lehm, so meint derweil Dieter Högemann, ist Interesse allemal vorhanden. „Lehm ist gestalterisch ideal in Räumen einsetzbar“, betont der Geschäftsführer der Firma „Trendwende“. „Und als Spezialbeschichtung verhindert er sogar die Schimmelbildung in Wänden.“ Davon soll die zweite Sonderschau „Wohnen und Leben mit Lehm“ auf der Messe künden.

So wichtig diese und die anderen Sonderschauen auch sind im Nordhaus-Ablauf – im Zentrum stehen natürlich die Information und Beratung durch die vielen Unternehmen aus der Bau- und Dienstleistungsbranche. „Die Nordhaus hat sich längst zum Markenzeichen im Nordwesten entwickelt“, freut sich Hallenchef Jan Wartemann über die große Resonanz von Ausstellern (zwölf Prozent mehr als im Vorjahr). „Vielleicht“, so seine Vermutung, „hat die Branche ihre Talsohle ja durchschritten.“

Klaus Fricke
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